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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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Keyfer Fri-derich er-trinkt.

t 79 AT 6;Mcvitj Das ſechſt bůch

Chꝛiſten menſchen kom men/ ſo er doch voꝛzeyten von den Chꝛiſten iſt gebauwe

woꝛdẽ. Wz ſie dar auff haben kan ich nit wiſſen/ dañ ds ſie vns für hünd haben/

meinen es ſey onbillich das wir in ir heil igkeit FoMen Es iſt auch innerhalb demtempel des heyligen grabs Chꝛiſti noch mere gebew/ on die jetz gemeltẽ kirchen -

nemlich do hinauff ſteigt auff den berg Caluar ie/ den bilgern zeigt dz lochdarin geſteckt iſt ds Creütz Chꝛiſti/ dañ wie voꝛhin ge melt iſt/ die keyſerin Helenahat das oꝛt des bergs Caluarie vnd die ſtatt des grabs Chꝛiſti zůſammen laſſen

faſſen/ vnd die rinckmauer laſſen ſchleiſſen/ das laß ich nun hie an ſton/ vnd kowider ũb auff die Chꝛiſten künig ſo Jeruſalem ein zeit lang regniert haben/von denen ettlich vff diſe meinung ſchꝛẽeiben. Nach dem die Chriſten das Heiligland ingehabt vnd beſeſſen hatten acht vnd achtzig jar/ vnd in diſer zeit manchenkünig hatten gehabt/ Saladinus der künig auß Perſig gewan Jeruſalem vnd erſchlůg vil Chꝛiſtẽ zůtodt/ vnd kam dz gantz land Tyrus vnder der Sargcenen gewalt. Do das die Chꝛiſten hie auſſen in Eur opa vernamen hat ſicheingroß volck vff gemacht von fürſten/ Marggrauen/ grauen/ biſcho ffen/ edlen

anderem gemeinen volck/ vnd ſeind gezogen mit keyſer Friderichẽ dem erſten/

als fie kommen waren biß in Armeniam/ wolt ſich der fromm Fey(er welchen inneine flieſſenden waſſer/ aber es ergriff vnd überſtirtzt ihn dz er grund fiel vndertranck. Do erhůb ſich in dem leger ein groſſe klag weinen vmb den herꝛen

jren oͤberſten haupt man. Doch fůren fie für vnd eroberten die inſel Cypern vnd

die ſtett Acon/ Joppen/ vnd Jeruſalem yngenommen/ aber ward bald darnach

anno Chꝛiſti na9. widerumb den Chꝛiſten mit den vmbligenden ſtetten vberant

wurt/ vnd ward ein anſtand gemacht vff zehen jar. Dar nach anno Chꝛiſtitanſent zwey hundert acht vnnd viertzig ward Jeruſalem den Chꝛiſten abgetrũgenvnd vil Chꝛiſtens blůts ver goſſen Darnach anno Chꝛiſti tauſent zweyhundert neüntzig haben die Chꝛiſten gar nahe dz gãtz land verloren/ vnd iſt auch blibẽvnder dem Sultan biß vnſern zeitẽ/ anno tauſent fünff hundert ſieben zehẽ/do hat der Türck den Sultan dar auß vnd auß Egypten geſchlagen/ wie ich hiefoꝛnen in den thaten der Türckiſchen keyſeren erzelet hab. Vnd als die ſtatt faſtverfallen vnd zerbꝛochen halb oͤd iſt geſtandẽ/ hat ſie der Türck año tauſent fünffhundert zwey vnd viertzig wider auff gericht vnd die maurẽ etwas er weytert/ wiedie herzů gelegt contrafehtũg anzeigt Es haben vnſer vorfaren gros muh vndarbeit gehabt/ dis land vnder ihre gewalt zůbehalten/ vnd groſſem koſten dar,auff gewẽdt/ gleich als were etwz groſſes daran gelegẽ/ ſo doch gegẽ gott kein oꝛt dwelt für dz anð et gilt nach de Chꝛiſtus die euãgeliſch leer vff ertrich bꝛacht hat.

Von etlichen ſtetten des heligen lands.

Jeruſalem .

DO alten zeitẽ hat diſe ſtatt Salam geheiſſen/ vnd iſt ein klein künigö reich geweſen/ biß kün ig Dauid in gewalt vnd berzlichleit überhãdnam vnd die Jebuſcer darauß trib/ vnd den küniglichẽ ſitz do hinvon Hebꝛon verꝛuckt. Was glück vnd onglück über diſe ſtatt gãgen. iſt die weil fie dem Iſraeliſchẽ volck bewonet iſt/ iſt offen bar außder heiligen geſchꝛifft/ vnd iſt auch zům theil hie foꝛnẽ gemeldet. Itẽ wie hoch ſi zeitẽ gebꝛiſen wirt von dem pꝛopheten des heils halben/ ſo jr außghã würd

in alle welt/ iſt keinem Chꝛiſten menſchen verboꝛgen/ der anderſt die geſchꝛifft Gottes gehoͤꝛt oder ſelbs geleſen hat.. z fat

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D.

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