MHexiij Das fünfft butt
vnd ſolten mit ihꝛem gůt frey abziehen/ aber es ward ihn nit gehaltẽ ſunder ſe z
wurdent entweder erſchlagen oder gefencklichẽ hinweg ge furt. Es kam vmbein p
onſaͤgliche zal der mannen zů beyden ſeiten/ biß die ſtatt ward er ſtrittẽ. Als aber l. vorhanden was das die ſtatt ſich nit len ger mocht erwerẽ/ iſt ein große zal koͤſtli ij| cher frauwen vnd toͤchtern/ mit ihꝛen kleinotern in ein ſchiff kommẽ/ vnd feind 1
geflohen in Cypern/ vnd dem feyend entrunnen/ vil ſeind auch dar neben im mre ertruncken/ die ſol ichs auch hatten vnderſtanden.
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| Siſt Samaria gewefen die hauptſtatt des künigreichs der schen geſchlech-
|& ter/ die ſich abfünderten von dem künigreich Jehuda oder Jeruſalem / vnd
|/ richtetẽ auff zwey abgoͤttiſche kelber/ eins in der ſtatt Berfabee/die do ligt
U in dem geſchlecht Simeon/ woͤlchs ligt an einem oꝛt des Jüdiſchen lands/ vnnd
. das ander am andern oꝛt in der ſtatt Dañ bey dem berg Lybano/ do mit das volk
| nit gieng ghen Jeruſalem vnd ſchlůg ſich widerũb zů dem Fünigreich Dauid vnd
| zů feinen nachkommenden. Von diſer ſtatt vñ ihrer großen Frucht barkeit findt
| man vil geſchꝛiben in den Pꝛopheten/ die fie auch ein ſchmaltzgrůb nennen. Als
| fie aber der großen ſünd halb die do be gangen woꝛden/ zerſtoͤꝛt vnnd zerbꝛochen
| Samaria s. ward/ ja lang alſo verfallen vnnd onbewont lag/ hat fie der groß Herodes wide-
bafle genẽt· xumb erneüwert vnd gebauwen/ vnd genent Sebaſten Er hat auch gebauwẽ das
ſchloß vnd ſtettlin Heroidum/ das du ſichſt aller nechſt bey Jeruſalem ligen. Des.gleichen hat er die ſtatt fo Turꝛis Stratonis voꝛhin geheiſſen/ erneüwert vnndgebeſſert/ vnd ſie dem keyſer Auguſto zů eeren Ceſaream genent. Sie ligt am moͤ-re nit fer von Samaria .
Hebal/ Gelboe.
On diſen zweien bergen Hebal vnd Garizim/ die du ſihſt ligen zwiſchen Sa
martam vnd dem Galileiſchen moͤꝛe/ findeſt du geſchꝛiben Deuter am 2.
cap. Vnd von dem berg Gelboe haſt du in dem letſtẽ capitel des erſtẽ bůchsder künig/ vnd im erſten Capitel des andern bůchs Am berg Gelboe iſt voꝛ ʒei-ten gelegen die ſtatt Bethulia/ bey der das Jüdiſch weyb Judith dem HertzogenHolofernes abheüw ſein haupt.
Galilea. öN diſem land iſt hꝛiſtus vfferzogen woꝛden/ darũb ſeind die ſtett ſo dar| 1“N in ligen/ gar wol erkant auß dem Euãgelio/ als Tiberias / C apernahum/e, Vazarerh Cana/ vnd der gleichen. F Tiberia HE ein natürlich heiß bad -doch iſt es auſſerhalb der ſtatt vnd nit darin. Es ligen auch inn diſem land zwenberg die beyde Chaboꝛ heiſſen/ vnd iſt nit gar kunt lich vff woͤlchem C hꝛiſtus r||klaͤrt worden ſey. Ceſarea Philippi/ die ſtart fo bey des Jo: dans vꝛſpꝛůg ligt/ hat;voꝛ zeiten Paneas geheiſſen/ aber Philippus MHerodis bꝛůder/ dem fie mit ſamptder vmbligenden landſchafft zů theil vard/ hat fie gar zierlich gebauwen vnd erneüwert/ vnnd vonn des keyſers wegen/ der ſie ihm zůgeſtelt/ Eeſaream Philippi genennt/ woͤlcher auch der heylig Mattheus gedenckt in(einem heyligẽ Euangelio am ſechtzehenden Capitel. ö.@*Phoͤnicia/ Tyrus .63 Iß land ſtoßt an Galileã von mit nacht haͤr/ vnd hat ertlich namhafftige| ty
2. ſtett/ beſund Cyrũ vnd Sidonẽ Tyrus iſt voꝛ zeitẽ gar ein treff lich Envn