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vnd mechtige ſtatt geweſen/ gelegen gantz vnd gar in dem moͤꝛe oder wie der pꝛo-phet Ezechiel ſpꝛicht / in dem her tzen/ das iſt/ in dem mittel des moͤꝛs. Vm wie etlich ſchꝛe iben/ iſt ſis gebawen woꝛdẽ von Agen oꝛe/ zů der zeit do Troia erſtritteniſt von den Griechen/ vñ iſt geſetzt woꝛden auff ein inſel/ die vier ſtadien oder roßlaͤuff weit gelegen was vonn dem geſtaden der erden. Vnnd do der gros Alcxan-
der vnderſtůndd ſie zů bekrie gen/ hat jeder man gemeint/ es würd ihm ein onmüg-
lich ding ſein/ dan dz moͤꝛe ʒwiſchen der ſtatt vnd dem land was alſo ongeſtům dzman dohin kein dammen ſchlagen mocht/ ſunder was man in das moͤꝛe warff/ dzward von ſtund an verwoꝛffen vonn den wellen des moͤꝛes. Darzů wz das morealſo tieff an der mauern vnd an den thürnen die vmb die ſtatt giengen/ das mankein leytern anſchlagẽ mocht/ dardurch ma het möge die ſtatt er ſteigẽ Es machtder groß Alexander zwo ſchütte oder dam men mit gro ſen eſtigen bäumen vndließ groß ſtein daryn werffen/ aber das wůtend moͤꝛẽ zerꝛiß alles was auff gerichtward. Darnach coppelt er menchmal ſ chiff zůſam̃en/ die dz moͤꝛe auch ʒerbꝛachvnd ertrenckt die krieger ſo darin waren ond die ſtat vnderſtůnden zů gewinnen.Ʒů let ſt henckt er ein groß laſt ſchiffen zů ſammen vnd erobert die ſtatt/ nach demer ſie ſieben monat lang angefochten hat. Er erſchlůg innerhalb der ſtatt ſechstanſent zů todt/ vnnd zweit auſent erhenckt er. Von den yn wonern diſer ſt att iſtCarthago in Africa er bauwen worden/ des gleichen Leptis vnd Vrieg/ vn Sades in Sccident/ wie Plintus ſchꝛeibt. Zů den zeiten Chꝛiſti biß zů vn ſern zeiteniſt es kein inſel mer geweſen ſunder hãgt auff einer ſeiten an dem geſtadẽ des lãds -
ander ʒerbꝛach. Es ſchꝛeibt doch Strabo daß der groß Alexanð diſe ſtatt gehe ckthab an das land mit einem dam men oder erſchüt ten ert rich. Anno ig o. ward indiſe ſtatt begraben Keyſer Sridericus Bar baroſſa der in dem kleinen Armeniacrtranck/ wie ich hie foꝛnẽ bey dem Heyligen lãd angezeigt hab, Zwey hũdert ſtadien von Tyro ligt die ſtatt Sidon / die doꝛ zeiten auch für die haupt ſtatt in Phonicia iſt geachtet woꝛden/ vnd wie mar darnon ſchꝛeibt fleüßt zů ir ein waſſer dzheißt Belus/ das bꝛingt ſo lichen ſubtilen ſandt/ das man voꝛ zeiten wunderbar-lich rein vnd lauter glas darauß gemacht hat. Man ſchꝛeibt auch dz in diſer ſtatterfunden ſey die Aſtronomia oder kunſt von des himmels lanff/ vnd die Arit h-
mmetica/ das iſt/ die kunſt der rechnung/ dañ do iſt ein grot gewerb geweſen vñ vil
ſchiffung bey der nacht. In diſen ſtetten hat man voꝛ zeiten gemacht die edel ſtenpurpur kleider/ dann man fin dt
in keinem moͤꝛe alſo edle purpurfiſchoder purpur ſchneckenn alsbey der ſtatt Tyrus . Diſer iſch
ger r,, m,
5 ligt verborgen in einer ſchalen/; Zi,. vnd hat den edlen ſafft in ſeinẽ; TEE , rachen/ man můß ihn lebendigE. ANZ). anderſt er laßt den koͤſt-. Kw, lichen ſafft im todt von ihm fa-JJ, ren. Wan er eſſen will kreüchter
/ ED DD auß feinem ſchneckenn heüßlin/
dar durch er auch anfenglichen iſt verzꝛaten woꝛdẽ. Es iſt ein freſſig thier/ hat ein
lange zung/ vnd zeücht mit ihr zum maul alle feine ſpeiß/ ja wirt durch die zunggefangen/ man můß es in der ſchalẽ zum erſten ſtreich zů todt ſchlagen/ ander ſtes verleürt ſein farb wann es kleine weil ſchmertzen leidt..Sf Damaſcus
Alexandergewint 1y=rum.
Purpurfars