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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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Von den laͤndern Aſie . MexvijSyr la hat voꝛ zeiten gehuldet dem künig Dauid/ nach dem der Juden künigreich zertheilt ward/ iſt es kommen vnder die Aſſyrien / Perſiern vnd Mace don

ern/ dar nach vnder die Romer/ demnach vnder die Saracenen oder Sylt q -

nen/ ynd vnſern zeiten iſt der Türck herz darüber worden,

Hohe amis,Oꝛ langer zeit haben die laͤnder yria/ Armenia vnd Meſopotamia / alle8% do iſt/ Ar am geheiſſen/ nach Hebꝛaiſcher ſpꝛachẽ/ iſt dar nach ð namAram verwandlet worden in Ar men/ doch iſt in der Hebꝛaiſchen ſpꝛachenein vnderſcheid bliben zwiſchen den manchfaltigen Aram/ vnd beſunder iſt dislãd Meſopotamia genẽ pt woꝛdẽ 8 Mn) dog das iſt/ Aram Nahgraijm/ dz heißt Teütſch/ Aram begriffen ʒwiſchẽ ʒweiẽ waͤſſern. Diſe zwei waͤſſer ſeind Eufrakes vnd Tigris / die das land Meſopotamiam zům groͤſſern theil vmbfahen. Etliche wollen Chaldeam darin gef chloſſen habẽ/ die andern ſchꝛeibẽ es dem landBabylonia. Das land iſt gãtz frucht bar/ vnd boſunder iſt es ð weid treff lich gůt/darʒů bꝛingt es ettlich gewechs die alwegen grün ſeind/ auch wechßt darin et-was gewürtz. Man findt auch darin ein weich bech das man Naphtan ne tvnd das bꝛent wie oͤl.· Es ſchꝛeibt Plinius das es am aller frucht barſtẽ(ty beyder ſtatt Seleucia am waſſer Tigris gelegẽ/ dañ do bꝛingẽ die ſchlechte nach-gültige acker fünfftzigfelt ige/ vnd die gebauwẽ felder hundert felt ige frucht. A-ber in wendig im land iſt es ruwch vnd onfruchtbar/ vnd iſt do groß mangel amwaſſer. In diſe m lãd ligt die ſtatt Mn Harã/ die Ptole meus nempt Charras/ dar wir leſen im bůch der geſchoͤpfft am eilffrẽ Capitel/ wie Taͤrah nam ſeinen furAbꝛam/ ſeines ſuns fun Kot mit ihꝛen weibern/ zug von Vꝛ dem Chaldeer land gegen dem land Chanaan/ vnd als er kam ghen Haran inn Meſopota-mia ließ er ſich nider vnd ſetzt ſich do/ aber do er geſtarb geboth Gott Abꝛam daser ſich auff machte vnd keret dem lãd Chanaan. Nit ferꝛ von der ſtatt Haranligt die ſtatt Niſibis / die voꝛ langen zeiten eins großen namens iſt geweſen/ vndhat auch et wan Antiochia geheiſſen/ vnd et wan Mygdonia eine m waſſer dasdurch ſie laufft Mygdon genempt. Ein andere ſtatt Ed iſſa genempt ligt auch indiſem land/ die et wan Raͤges ſoll geheiſſen han/ vnd do ſeind begraben woꝛdẽ diecor per der zweier Apoſteln Chome vnd Thadei/ vnnd die iſt nit befleckt woꝛdenmit abgoͤtterey nach dem ſie angenommen hat den Chꝛiſten glauben/ biß demjar Chriſti 114*. do haben ſie die onglaͤubigen belagert vnd tro bert/ den biſcho ffʒů todt geſ lagen/ vnd dle heiligen ſtett veronreiniget/ vnd vil tauſent mẽ ſchenbeiderliy geſchlechts vmb ih: leben bꝛacht. al

| Babylonia vnd Chaldea,

N diſem lannd bey dem waſſer Tigris haben nach dem ſündt fluß die kin-Sf Adam angefangen ʒů bauwen ein ſtatt vnd thurn/ den ſie guch vnder-ſtůnden auff füren biß in himmel/ aber Gott bꝛach ihnen ihꝛ fürnem-men/ vnd zertheilt die einige ſpꝛach ſo vff ertrich dozů mal was in vil ſpꝛachen/ macht fie alle ſchanden vnd ſpott/ darumb auch das ſelbig oꝛt abel/ dasiſt/ zertheilũg vermiſchũg ward genempt/ dañ es wur den die menſchen außgetheilt auff das gantz ertrich/ zog ein jetliche rott die einer ſpꝛachen waren inein beſunder land. Die in Babylonia bliben/ diezwang Nimrot vnder(ich vndfieng an ein künigreich. Nach jm regiert ſein ſun Belus/ vnd nach jm ZTinus/her wolt fich nit laſſen benügen mit(einem künigreich/ ſunð griff weiter vm̃ ſichvnd vnderſtůnd jm vndert hanig 3ʒůmachen auch andere vm̃ligen de heriſchaff-SSf ij ten/