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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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1Von der inſeln Zaylon.

Siſt Zaylon ein faſt groſſe inſel/ vnd gefallen vil Helffanten darin. E-5 iſt auch ein berg darin ein halb meil von dem moͤre gelegen/ in dem findtYe mann vil ſchoͤner Rubin/ Saphyr/ Jacint. Es wachen auch baͤu

alſo. Der baum vergleicht ſich einem Loꝛber baum/ dann das er groͤſſer

bletter hatt/ vnd ein frucht bringt die etwas kleiner iſt weder die Qoꝛberen. Die

Zimmet. Zimmet roͤren ſeind die rinden vo diſem baum/ vnd die nimpt man vo dem baumin ſoͤlcher weiß wie haͤr nach folgt. All dꝛey jar ſchneidt man et lich aͤſt diſem bañ

vnnd ſchelet die rinden daruon/ aber dem rechten ſtammen thůt man nichts.

ſo man die rinden erſt abgezogen hatt/ haben ſie die krafft vnd wircklich keit nochnit/ biß erſt über ein monat.

Jerzehen tagreiſen waſſer;. dem künigreich..An gegenn auffgang der ſonnen/ligt diſe ſtatt Tarnaſſeri/ hatt ein beſunderen künig der iſt faſt 26e vnnd reych an landen/ Leiten vnnd3.= gůt. Es wechßt bey diſer ſtatt gůt, ı koꝛn/ baum woll/ ein groß ſumm ſy-Sy den vnd pꝛeſilten holtz/ auch vil gů-ter baum früchten. Es iſt vil viechs vnd allerley gefoͤgels in diſſer ſtatt/;; kuůᷣ/ ochſſen/ büffel/ geiſſen/ haſen/falcken/ habich papigerẽ/ rappen ſo groß als geyren hie lãd/ auß welcher ſchnebel man meſſer hefft macht/ hennen vnd hanen dꝛey mal gröffer weder hie lad.Das velck ißt auff der erden on außgeſpꝛeite tůcher auß hůͤltzin geſchirꝛ. Ir tranckHE waſſer vnd zucker darin geſotten/ jre bett ſeind von baum woll gemacht/die decke von ſeyden. Es hat der küntg vnd auch die edlen in diſer ſtatt den 4ſo ſie ein jungfraw der ee nem̃en/ nemen fie ein mañ der nit pfaff oder edel ſey

die erſt nacht bey der bꝛaut lige/ gilt gleich er ſey ein Chriſt o der ein heid/ jrerodð

einer ander ſpꝛachen. Aber ſolt einer nach ð erſten nacht bey jr gefunden werden/ſo het er dz leben verwürckt. Es iſt auch gewonheit in diſer ſtatt/ fo der künig oderdie pfaffen ſterben/ verbꝛent man jre coͤꝛpel aͤſchen vnd behalten die in vergla-ſiert jeden geſchirꝛen vnd machen groſſe opfferung dem teüfel der ſeelẽ wegen.

So man aber dẽ coͤꝛpel verbrent/ wirfft man vil koſtlicher ſpecerey in feüw:/

als wyrauch aloe/ myrꝛen gleichen, daruon in der gan tzen ſtatt ein gůter geſchmack auffghat/ ſton zůgegen vil leüt mit aller ley ſeiten ſpilen inſtrumenten/ die machen ein ſolich gethoͤn das keiner fein eigen wort hoͤꝛt. Darnach in dennech ſtẽ iz tagen rüſt ſich des geſtoꝛbnẽ haußfrauw/ berůfft jre jres mans freüntſchafft/ thůt ſich koſtlich an/ halt ein groſfe wir tſchafft/ vnd rüſt ſich auch auff die

art. Dañ man macht jr ein tieff loch an dem oꝛt do jr mañ verbꝛent iſt vnd machtdarin ein feüwr/ wir fft vil ſpeceryen darin dz ein gijter geroch do ſei/ die franißt vil betole daruon ſie gar nahe tobig wirt im haupt. Darnach fůrt man ſy hert-lich mit pfeifen ſeitẽ ſpil hinauß d grůben/ vnnd do ſeind zůgegẽ vil weyber mañ/ tantzen ſpꝛingẽ vm̃ dz fewꝛ/ biß ʒůletſt das die fraw mit vnerſchr ock

nem hertzen ſpꝛingt in die grůben vnd in dz fewr/ vnd wirt do zu äͤſchen., w

in diſer inſeln daruon die Zimmet roͤꝛen kommen/ vnd iſt(ein gewechß

latt Tarnaſſeri..

rſinga

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