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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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Von dem land Africa. ADetlichen dꝛtern iſt diß lãd trefflich frucht bar/ beſunder wo die Mam arice Libytwonen. By den ſelbigen iſt ein baum von dem macht man ein trãck der vergle icht

ſiech dẽ wein. Sie mache ʒwo ernẽ/ wirt des koꝛns ſten gel fünff elnbogen hoch

vnd des kle ins fingers dick. in koͤꝛnlin gibt zwei hundert/ j et wan vierhũdertFoz ner. Vnd fo die bauren die aͤcker richten wollen/ můſſen ſie der ſchlãgen halb

iffel an legen/ vnd mit leder die bloßen glider bedecken/ do mitt fie ongeſchedigtauß dem feld kommen. Alſo ſchꝛeibt Strabo von diſem land.

Don Ammonis tempel im innernland Libye.

Siſt auch voꝛ zeiten in diſem land gelegen Jupiters tempel/ den man, nent templum tam mon/ dz iſt der ſandig tempel/ der ſollvon BachoYe erſtanden fein in ſolcher geſtalt wie man daruon fabuliert, Nach dem. Bacchus Jndia hat erſtrirten/ zug er mit(einem höze in Libya , Vnd= als er in dem heiſſen ſand großen durſt lit/ růfft der den abgott Jupi-ter emp ſig an/ das er m in ſein noten zůhilff kom men woͤlt. Do erſchein ihm ein wider/ der grůb mit ſeinen hoͤꝛnern in dz erdtrich/ vnd von ſtund an qual haͤrauß ein kulerbꝛunn/ daruon jederman erquickt ward. Howard Bachus bewegt/ vnd bauwet an dz ſel-| big ort ein herzlichen tẽpel/ vnd nent jhn desſandigen Jupiters te mpel/ darzů lies er ma-chen ein bild in geſtalt eins wid s vnd gebothdas jn jederman an betten ſolt. Nun dem ſeywie ihm woͤll/ das iſt ein mal gewiß/ dz Jupi-ters rempel do im fand geſtanden iſt/ er ſey dohin kom men wie er woll. Dañ wir finden beyglaubhafftigen ſcꝛibenten wie der groß Ale-Vander vnd auch vor jm Cäbyſes mit ſo großmuh vnd arbeit dohin gezogen ſeind Ale-vandꝛia. Man můß fünff od ſechs tag durcheytel heiſſen ſandt ziehen/ der den fůßgẽgernK die ſolen an fůſſen verbrennen will/ darʒů iſtſolicher großer man gel an trincken/ das man nit ein tropffen waſſer vnder we gen

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findt. Als aber voꝛ alten zeiten haͤr groß gůt in difen tempel geopffert ward/ kam

Cambyſes vnd wolt ihn berauben/ vnd dannen nem men ſylber vnd goldt/ vndedel geſtein fo do hin dem abgott zůbꝛacht was/ das mocht der teüfel nit leiden/das fein eere do ſolt vernichtet werden/ darumb für er vnnd erweckt ein onge-ſtůmigkeit ein fandt/ vnd ertrenckt erſteckt im ſandt dem gemeltẽ künig fünffBig tauſent mann. Et lich jar haͤrnach do der groß Alexander in gypten kam /-fiel jm auch ein an dacht/ heim zůſůchen den gehoꝛnten Jupiter im ſandt(alſohate man jn geheiſſen/ daru mb das er ſich do erzeigt hett in geſtalt eins gehoͤꝛntenwiders/ wie voꝛ ge melt iſt)vnd kam waſſer gefaren biß Mareoter ſee/ Prosle mens nent jn Martam/ vnd ligt by Alex andꝛia gegen mittag/ als er den ſelhigen fee über faren hat/ můſt er fůß ghan über den rie ffen vnd heiſſen ſand/ 4.oder 5. tag lang/ do man weder waſſer noch ſchatten/ baum oder graß findt/ ja doguch kein fůßt ritt gefunden wirt/ den man nach zielen mag. Als nun Alexanderziß oꝛt erreicht // fand er ein wunder luſtig oꝛt, Dann do iſt.. wald vnnd.; v vil