Von dem land Yfricd. NOW
N demphis haben do hoff gehalt en/ biß die ſtatt Alexgndꝛia võ dem groſſen Ale-
Std k oder erneüwert ward. Gegen diſer ſtatt iz ber ligt die groſſe vnd.ht mächtige ſtatt Babylon/ die zů vn ſern zeiten Cair vnnd Alkair wirt genent, vñ Alkdiria ein ſitz geweſen iſt der Suldanen/ ſo nach der Ròmiſchen regierung in Egypten er
I fanden ſeind. Von diſer ſtatt an fang ſchꝛeybt Srabo alſo. Babylon die eigent
hie lich in Arabia ligt dann ſie ligt über dem waſſer Nilo/ das nach etlicher meinung
fan Arabiam ſcheidt von Egypten)iſt ein caſtel von natur wol bewart vnnd gebau-
ni wen vonn ettlichen Babyloniſchen mennern/ die von Babylonia an diß oꝛt gezo
itt gen ſeind/ vnnd von den E gyptiſchen künigen erlangt/ do ein wonung zů made
u Diſe ſtatt hatt mitt der zeit alſo zůgenoſmen/ daß ſie weit über die ſtatt Memphis
nu iſſt. Ynnd die weyl diſe zwo ſtert gegen ein ander ligen/ vnnd der Vilus zwiſchen
jnen laufft/ werden ſie offt für ein ſtatt geacht/ vnd etwan die neüw Babylonia⸗.ye, k vnnd etwan Cairum genent. Es ligt ein ſchloß in der ſtatt Al⸗ ö großFair auff einem bůhelin, iſt ongefoꝛlich fo groß als die ſtatt Vlm, aher der ſtatt Schloß zt
; circh wirt in feinem vmkreiß geſchetzt auff zwoͤlff oder vierzehen teütſcher meyl⸗ Alken.. vnd des volcks iſt ein ſolich groſſe menig darin/ daß es onglaͤubig iſt zů ſ chꝛeibẽ. Es
4 iſt aller ding ein überfluß do/außgenommen das holtz/ das man do nach dem ge-
; wicht verkanfft. Año Chꝛiſti tauſent vier hundert ſechs vnd ſiebentzig was ein
; ſterbet zů Alkair der waͤret dꝛey monat/ vnd ſturben etwan auff ein tag zwentzig
| tauſent menſchen/ dar von leichtlich abzünefiien iſt die gröffe Difer ſtatt. Es ſeind
ö bet acht tauſent menſchen in diſer ſtatt/ die allein mit kaͤmel thieren waſſer von dẽ
ö Nilo in die Fate tragen zů verkauffen vnd den merentheyl die gaſſen domit zů be
2.- SC gieſſen/ vñ den ſtaub zů legen. In der ſtart Mẽ
3. a—o S phis haben die Egyptier vonn alten zeiten haͤr
ö. geeret für gott ein tier, vnd den habẽ ſie gencttD Apim/ der was beſchloſſen in ein getter/ vnnd Apis der Egyö. vor dem getter was ein groſſer hoff/ in dem ma btier gott?.
den ochſen ließ ghan/ ſo etwan eerlich froͤmbdebilger kamen. Vnnd wañ der ochß zů wild odergeyl hie auſſen wolt werden/ trib man jn widerin ſein gemach.
auffgerichten ſeuͤlen Lay,.; pters land Pyramides genant. ö. vnS ſeind auch nit ferꝛ von der ſtatt Memphis geſtanden auff einem bis
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BR hel die groſſen Pyramides oder viereckicht ſeülen/ die vnder dẽ ſiebenn Pyramidesnüt wunder wercken der weldt ſeind gezelt worden/ vnnd ſunderlich ſeind EOP'bö. ö, zwo fo hoch geweſen das ein jede in jret höhe hatt gehapt ein ſtadien⸗/n w das iſt/ iots. ſchꝛitt. Sie war en viereckicht/ vnnd geoꝛdnet zů begrebnußunn der künigen von Egypten. Plinius pꝛicht daß ſie fi eyen geweſen ein torechtig vndh ůppige erzeigung vnd ein Lauter hoff art der künigen in Egypten/ domit ſie habengeh wöllen jr reicht humb vnd groß gelt/ der welt anzeigen. An der hoͤchſten hatt manzh, zwentzig jar gebauwen/ vnnd ſeind der werckleüt geweſen drey mal hundert tau-fin ſent vnnd ſechtzig tauſent mañ. Die ſtein hat man bꝛacht auß Arabia. Sie w3 vier⸗/{A eckech/ t vñ hett ein ſeyte acht hundert drei vñ achtzig ſchůch in der breite/ vñ ſtundld ein bruñ darin/ der wz ss ele n bogen tie ff. Es iſt ein on an ſſpꝛech licher keſtẽ daruffzj gangen/ vnd moͤcht ein wundern wie der künig olchẽ koſten hert vermoͤcht. Aber zo ech‚En wann man will an ſehẽ die hůr Kodopen/die mit jrer hürerei/ ſalich groß gůt hatt mechiſze hen
3. A ilherkommennl