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¶ Dcexiiij Das ech bůch|——‚——— heit ſo ſie hat zů waſſer vnnd zů land. Vff ein er(eis— Ewa ten hatt ſie das moͤꝛe vnd auff der andere den ſee Adaaz| via oder Mareotim/ der faſt gros iſt. Es kommen= auch flüß darin auß dem waſſer Nilo das man vonne Ale xand:ia durch diſen fee vnnd durch denn Nilumſchiffen mag in Alcair/ vnd von dannen überlanndkommen in das rot moͤꝛe/ vnd dar nach in Indiam.
— vnd dar voꝛligt ein inſel die heißt Pharos/ vnnd iſtA gleych als ein land gewere diſer ſtatt. Sie beſchleüßtgar nach diſe poꝛten/ das zů beiden ſeiten enge geng von dẽ moͤꝛe zů der ſtatt ghondie gar gefaͤrlich zůfaren ſeind/ vnd das von wegender gro ſſen felſen ſo im waſſerligen/ darumb auch Ptolemeus Philadelphus künig in Egypten ließ auff die ſeyten do man von Egypten in Syriam ſchiffet auffrichten ein tre fflich hohẽ thurnvon weiſſen ſteinen/ vnd veroꝛdnet bey nacht dar auff zů machen groſſe feüwer⸗/do mit die ſchiffleüt gewarnet wurden zů vermelden alle geferlichkeit. Und diſerthurn ward in nachkommenden zeiten Pharos genent/ vnd von im werden auchalle thürn die zů ſolichem dienſt geoꝛdnet ſeind aſſo genent/ wie man dann ihrenvll hat an den ſtetten die am moͤꝛe ligen vnd ein geferlichen zůgang haben. Les
lich jar haͤrnach do die künigin Cleopatra regniert inn Egypten/ lies fie die inſel
Pharos hefften an der ſtatt boden mit eim ſtarcken dammen/ welcher dan genentward Heptaſtadion/ dañ er was ſteben ſtadien lang/ das iſt/ 55. ſchꝛitt das manauß der ſtatt zů fůß kommẽ mocht biß zů dem gemelten thurn. Wie trefflich aberdiſe ſtatt zůgenommen hat nach jrem anfang durch die groſſe gewerb fo darin er-ſtanden/ mag nit außgeſpꝛochen werden. Dan ſie iſt ein mittel geweſen Indie vñEurope. Was koſtlichs in India wachßt von gewürtz vnd wolriechen den din gt ⸗/
ia was man darin macht von ſeydenwot/ bꝛingt man mit groſſen ſchi ffen durch
Aber gegen mittn acht hatt diſe ſtatt gar eĩn hübſch
den Nilum/ vnd von dem Nilo durch ein gemachten arm in die Marcotiſchẽ ſee/
dar an die ſtatt ſtoßt/ von der ſtatt in Syriam vnd Gꝛiechen land in Italiam⸗/
Africam/ SSranckreich vnnd loiſpaniam. Diſe lender alle/ ja dz gantz Europa hatsein trefflichen groſſen jaͤrlichen zoll geben der ſtatt Alexandꝛta/ dar vo die Sul-tanen ein onaußſpꝛechliche nutzung gehabt/ vnd die ſtatt mit heüſern vnd ande-ren gebeüwen alſo geziert worden/ das mã weyt vñ breit ir gleichẽ nit hat gefundẽ.Doch iſt ir herꝛlichkeit mit der zeit etwas geſchmelert worden durch kꝛieg vnd auffleüff/ vnd zů vnſern zeiten iſt ir auch am zoll ein groſſer abbꝛuch beſchehen/ ia Stcilia vnd Venedig beklagen ſich diſes abbꝛuchs nit ein wenig. Dann was voꝛhindurch ire hand in vnſere lender kommen iſt auß India/ daß fürt man vns jetzuntzů von Hiſpania/ vnd der handel ſo biß har zů Alexandria geweſen/ iſ wol halberghen Lyſibonam in Poꝛtugal gezogen/ dann von dannen kompt jetzunt ghen Antoꝛff was auß Indtaüber das weit moͤꝛe ghen Poꝛtugal kompt. Das hat der Sultann in Egypten zeitlich angefangen zů mercken/ dz im durch die Poꝛtugalleſerein groſſer raub entzogen ward; darumb er auch in vergangnen jarẽ gar trutzlichde Bapſt Julio ſchꝛib vnd ſich des abgangs beklagt vñ do mit troöͤüwet/ wo mã dznit abſtellen würd/ ſolten fürter hin die bil ger fo zum heiligen grab reiſen/ kein ſcheren weg mere inn ſeinem lannd habenn. Aber er mocht mit ſeinem troͤüwennichts erlupffen. Er hatt den zoll vnd darzů das land verloren/ wie ich hie foꝛ-
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