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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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0 Das(cchke hůch

groſſen ſümpffen vnnd vilen ſeen/ wie wol bey den alten ein groſſer zweifel iſt-wo er ſei nen erſten vrſprung nemme. Dan etlich woͤllen das er von mittag ſtracksabhaͤr fall durch das Moren land in Egypten/ vnnd erwachßt vrſprünglichenn

ab dem ſchnee der bergen/ ſo man Monz lune/ das iſt Lünenberg nent. Vie ande-

ren ſpꝛechen/ das ſein erſter bꝛunn werd gefunden hin der Mauritaniam in demſelbigen groſſen gebirg/ vnnd der meinung iſt künig Juba/ es ſtimpt im auch

hie auſſen einerlei fiſch/ dar findt man auch Crocodilen im gemeltem fee gleichwie im Nilo do er durch Egypt en fleüßt. Aber die anderen fo do meinen das derilus komme von mittag/ haben für ſich diß argument oder vꝛrtund. ſum-mer zeyten wann die ſunn hoch bey vns iſt vnnd ferꝛ von denen ſo gegen mittagwonen/ iſt der Nilus nitt gros ſunder hatt ſein gemeinen gang oder lauff/ aber ſoſich die ſuñ nach ſant Johans tag wendt gegen mitt ag/ wirt es ſummer in den mittaͤgigen laͤndern/ vnñ d was ſchnee auff den bergen gefallen iſt facht an abghon/dar von der Nilus trefflich ſeer gros wirt ein groſſen laſt waſſer mit im bꝛingt/ein ſolichen weiten weg ja nitt allein waſſer ſunder vil ſchleims vnd feißte/ dar-von Egypten land alſo fruchtbar vnnd gleych alle jar gemiſtet wirt/ wie ich haͤr-nach anzeigen will. Diſer meynung iſt geweſen Prtolemeus/ der dan in ſeiner ta-feln anzeigt/ dz der Nilus kompt gar ferꝛ von mittag gelauffen gegen mit nacht.Es mag dar neben auch wol ſein/ das hinder Mauritania in Getulia oder innLibya ein gros gewaͤſſer ſich verſammel vnnd lauff gegen Oꝛient biß dem Nilo/ bꝛingt fiſch vnnd andere thier mit im in den Nilum/ vnnd ein anzeigung geb,gleych als ſolt der Nilus feinen vꝛſpꝛung do ſelbſt hinden haben. Aber ich will hiePtolemeo gern glauben/ der in Egypten gewonet hatt/ vnd on zweifel diſer din-gen beſundere achtung vnd erfarnuß gehabt. Hie ſolt du nun mercken/ wañder erſt Neüwmon anfacht wachſen zůnem men nach dem die Sunn in Krebskompt(das dan zehen tag onge faͤrlich voꝛ ſant Jo hans tag geſchicht) facht derVNilus an wachſen vnd nimpt für vnnd für bis die Sunn mitten in Löwenkompt/ do iſt er am groͤſten/ das er in E gypten land allenthalben außlaufft vnddas gantz ertrich voll waſſer wirt. Vnd das gibt die natur diſem land für ein re-gen/ dan es falt ſunſt kein regen über jar in diſſem land. Vnd ſo die Sunn in dieJunckfraw kompt/ ſetzt ſich das waſſer widerumb gleych wie es vorhin genommen hatt/ alſo das es am hunderſten tag/ wan die Sunn auß der wag komñeniſt/ gantz wider in fein geſtaden vnd gang kompt. Die weyl aber das gantz Egypgen land in den hunderſten tagen ein einiger ſee iſt vnnd nichts dann waſſer/ doͤꝛffer vnnd ſtett darin geſe hen werden/ mag weder viech noch leüt auff das feld kõ-men/ ſunder mann ſchleüßt daß viech yn/ vnnd mann hatt ſich mit fůter auff esverſehen/ aber die leüt in den Stetten vnnd Doͤꝛffern ſeind die weyl gůter bin-gen/ ſchlemmen vnnd braſſen alle tag alſo mit freüden biß ſich das waſſer widergeſetzt. Den Stetten vnnd flecken beſchicht nichts, dann ſie ligen auff hoch er-hebtem ertrich das ſie das waſſer nitt erꝛeychen ma g. Ligen in dem waſſer gleichwie die inſelen im Moͤꝛe/ vnnd man mag von keinen flecken dem anderen kom-men dann mit ſchiffen. Nun merck/ wo das ertrich am niderſten iſt/ do hat manzeychen geſteckt/ dar bey man mercken mag/ ja gelert leüt dar veroꝛdnet/ dieacht haben wie hoch dz gewaͤſſer vffwechßt/ dar auß ſie leicht lich erkennen moͤgenzůkünfftige fruchtbar keit oder onfruchtbarkeit des ertrichs. Mann ſchꝛeibtdaß ſein rechte hohe iſt ſechz ehen elenbogen/ vnnd wo es minder oder er auff-F eygt/

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