Drache blůt
. öMccxxvi Das ſechſt bůchin der natur werden gefunden. Plinius der groß natürlich meiſter ſchꝛeibt/ daß ðgroß mangel des waſſers in Africa ein vꝛſach ſyhe ð ſeltzam geſtaltẽ chiern. Dañwan alſo mancherley thieren zůſammen kom̃en zů einem waſſer/ wirt mãches außgeilheit des andern genötigt dz ſeines geſchlechts nit iſt/ vn r mpfahr vnd gebirtein monſtrum/ das iſt ein geburt/ die auß oꝛdnung der natur nit kompt. Darumbey den Griechẽ ein ſpꝛich woꝛt erwachſen iſt/ Africa bꝛingt alwegẽ etwas neüws.Es were nit ein kleiner luſt ʒů ſehẽ/ es were auch nit ein kleine gezierd/ dʒ Africa ſovil ſeltzam mer vnd wunderbarlicher thier hat/ ſie kommen gleich von rechter oðvon miß geburt/ wann nit fo vil ſchedlich thieren vnder jnen werẽ wie dan ſunðliche in Africa gefunden werden Baſilisken vnnd Catoblepen/ das kleine thierſeind /tödten aber die menſchen mit bloſſem angeſicht. Es iſt der Scoꝛpion auchein klein thier/ aber wirt nichts ſchedlichers in Lybia gefunden. Ich will hie ge-ſchweigen was übels die wegfertigen erwarten muſſen võ dẽ gifftigen ſchlãgen/grimmigen loͤwen/ parden/ vnnd anderen ſchedlichen thieren. Eg ſchꝛeibt. Sa-luſtius daß die thier in Africa mer menſchen vm br in gen weder die kranckheiten.
Je wol zů vn ſern zelten dz gantz Africa vññiſchiffet wirt vonn Hi-
in wendig nit durch auß bekät/ dañ fo vil man weißt vñ erfarẽ hatvon dem Pꝛeto Joan vñ von ſeinem künigreich. Von den andern. innern künigreichẽ/ die nit an das moͤꝛe re ichẽ/ weißt mas vnſernzeyten nichts oder gar wenig zů ſagen. Do mit ich aber ein rechte oꝛdnung halt inbeſchꝛeibũg diſes groſſen lands/ will ich anfahẽ in Egypten bey dem roten moͤꝛe
vñ dẽ groſſen moͤꝛe nach faren gerings vm̃ biß ich von Hiſpania wider komme zůdem roten moͤꝛe/ vnd zů let ſt er was ſchꝛeibẽ vo Preto Joan/ der in wẽdig in Africa ſe in weſen hat. Vẽn ach kerẽ wir sum erſten in Egypten lannd/ das zů beſichti-gen nach feiner gelegẽ heit/ ſter ten/ frucht b arkeit/ re gimẽt/ vnd der gleichẽ ding.Die wil wir aber voꝛh in/ do wir 1Egypten ſunderl ichen beſchꝛibẽ haben, diſe dingalle ge melt haben/ laſſen wir es hie anſton/ vnd faren biß zů Herculis füüle/ überhupffen auch die Barbarey/ ſo nach Egypten kompt ghen Hiſpania zů. Des gleichen dz künigr eich Thunts/ von dem man zů vnſern zeyten wol weißt zi ſagẽ/ dzkünigreich Seß/ vnd dz kün igreich Marock. Bey dem künigreich Marock komptman durch das enge moͤꝛe in dz mechtig groß moͤꝛe das mA Sceannum nent/ vnndce man kompt zů den Can ar iẽ inſeln/ ko mpt mã fürhin zů ertlich andern in ſeln/nemlich zũ erſtẽ zů ð Inſel die do heißt Heylig port/ die iſt klein/ aber faſt fruchtbar. Es wachßt dar in weitzen/ koꝛn vnd and getreit/ mã zeücht auch dar in ochſenvnd kůw vnd ſchwein/ vñ laufft das lãd voll küngelin. Mã findt do dꝛachẽ blůt/vnd das iſt ein gummi fo von einẽ verwundtẽ ban tropffet dz(dr man darnachin einem keſſel/ vñ lütert es wol/ ſo wirt blůt daruß. Diſer ban brin gt im Mertzẽein frucht/ die iſt den kirſchẽ faſt gleich/ vnd iſt faſt gůt zů eſſen. Mã findt auchkoſtlich honig darin/ vñ überflüſſig wach s. Võ dañen iſt ein tagreiß zů ſchiff oðetwz mind biß zů ð inſel Mederg/ die iſt er ſt zů vnſern zeitẽ bekãt vñ) nge wonerwordẽ/ vnd voꝛhin mit dickẽ weldẽ überzogẽ geweſen/ daruõ ſie auch den namenMeder hat überkõ men. Dañ Medera heißt in jrer ſpꝛach vil holtz. Es ſeind voꝛhin faſt wenig ynwoner darin geweſen. Aber nach de ſie bekãt iſt woꝛdẽ de Poꝛtugalliern/ iſt ein groß volck võ Poꝛtugall darin veroꝛdnet woꝛdẽ/ die habẽ zu erſtẽ
die weld außbꝛẽt/ vñ darnach dz ertrich gebauwẽ vñ ein trefflich gůtẽ bodẽ darin
gefundẽ. Wz man darin pflantzt/ dz bringt über flüſſige frucht deßhalben ö.. auc
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