Buch 
Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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Das fehle bůch

land kein můntz/ ſunder geben vnd empfahen ſylber vndgold mit dem gewicht. Ir kün ig helt ſich ſters im laͤgerin gezelten/ domit fein adel inn ſteter kriege übung ſey.Dan er iſt gerin gs vmb vm̃geben mit fyenden des glau-| bens. Die pfaffen münch fo in dem lad ſeind/ ernerenſich mit ihꝛer hand arbeit. Sie habe nit zehẽ den ʒinß/| ſunder feld gůter die ſie bau wen můſſen. Doch gefalt jnenet wz opffers in den kirchen von den leibfellen der todten.Sie halte kein meß für die to dtẽ(under begraben ſie mitcreützẽ vnd mit gebett/ vnd geben almůſen von jret we-gen. Sie haltẽ den vnderſcheid der ſpeiß/ ſo Mo ſes im al-ten geſatz den Juden voꝛgeſchꝛiben hatt/ vnnd eſſen kein

blũt Sie halcẽ der Inden beſchneidũg/ feirẽ den Sabbath für den Sõtag/faſtẽ

den gãtzen tag biß vnðgãg der ſoñ cn. Sie beſchneidẽ nit allein die kneb in ſun-

der auch die meidlin/ dz doch die Juden nit thůn. Sie empfahen mit der beſchnei

hoch wirdig Johan ein keyſer ð Moꝛen. Sie bꝛauchen im\

dũg auch den tauff/ laſſen ſich nit allein ein mal tauffen/ ſunð alle jar er neüwe 9

ren fie den tauff. Es ſeind jrẽ pfaffen die ee weiber nit ver bottẽ. Sie ſpꝛechẽ ds ſantPhilippus der Apoſtel hab nach der Vffart Chꝛiſti bey jnẽ gepꝛediget dz Euãgelium. Sie ſpꝛechen vnd glauben auch ſo ein ſchwangere fraw empfacht das ſacra-ment des altars/ wirt dz kind in jrẽ leib nit allein leiblich geſpeißt/ ſunð wirt auchdar durch geheiliget. Dañ wie das kind der můter empfacht freud vnd traurigkeit/ alſo wir t es anch von jrẽ eſſen vnd trincken geſpeiſ⸗ et. Des halben der Chꝛi-ſten kinder nit ſollen Heidẽ ſunder halb C hꝛiſten genent werde ce dañ fie getaufftwer den. Itẽ diſe firmůg vnd let ſte oͤlung werden bey ihnen für kein ſacrament gehaltẽ/ j ſie wiſſen nichts daruõ zůſagen. Sie haben die beicht vnd empfahen bůßnach vßwei ſung ett licher Concilien/ vnd wañ ſie beichten empfahen ſie den leibChꝛiſti vnder beiden geſtalt. Sie behalten nit das ſacrament des leibs Chꝛiſti in

der kirchen/ geben es auch keinẽ krãcken/ biß er geſund wirt vnd in die kirche kom

men mag. Dañ auſſer halb dem tempel wirt es keinem geben. Wer etwas weiter

leſen will von jrem glauben vnd weſen/ der mag beſehen dz bůͤchlin fo DamianusVon Poꝛtugal in dem jar Chꝛiſti tauſent fünff hũdert eins vnd vier tzig hat laſ-ſen auß ghan/ darauß ich die hauptartickel genommen hab wie ſie hie verzeichnet

Befchluß di ſeind. Alſo haſt du in ſuſña den begriff des gantzen lands Africe mit ſeinen künigſes büchs, reichen/ voͤlckern/ thierẽ/ gewechſen/ waſſern vnd an ðn der gleichen dingẽ/ ſo vil

man neben vmbhaͤr vnſern zeiten erfaren hatt durch ſchiffungen ſo von Poꝛtugal ghen Calikuth in Indiã ghan. Mir iſt ongezweiflet/ man ſoll noch vil me,re von diſem lãd durch diẽ empßige ſ chiffungen erfarẽ/ aber es ſeind nit alle dingbeſchꝛibẽ /oder ſeind fie beſchꝛiben/ ſeind fie nit an tag koſñen. Aber den innernlendern vnd künigreichẽ/ weißt zu vnſern zeitẽ minder ʒů(a gen dann voꝛ al-ten zeiten/ dañ fo vil man von diſem Pꝛeto Johan vnd feinem land erfaren hat.Die geferlichkeit im lãd der griſ̃igen leüt/ hier vnd bis halb/ iſt ſo groß/ dz ſichnie mad darin darff lon/ alle ding fleiſſig beſchauwẽ. Dem ſty wie jm woͤll-wir ſollen diſen dingen alle fo man er farẽ hat/ erkennen den wun derbarlichenGott / welcher alle ding nach feinem goͤtt lichen wolge fallen alſo wũder bahl ich gemacht hat Mr har der gantzen welt erſt fundament gelegt/ er hat den men ſchẽ geoffenbart diß ſtraß des großen vnd weiten moͤꝛs/ er hat die menſchẽ zertheilt vffdem boden des gantzen ertr ichs/ einen jetlichen geartet nach der art des landsdarin er wonet /alſo das der Moꝛ in ſeinẽ land tragen mag die hitz ſeines 33vn

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