6z<s Dritter Abschnitt.
yntersallen, müssen daher wenigstens dritthalb Fuß hochseyn. An hohen Orten werden sie wegen dem Verhältniszum Ganzen noch weit hoher; um ein Dach herum kannman ihnen noch i/6 dazu geben.
Die Festigkeit der Geländer kömmt von den Posta-menten her; sie müssen daher' nicht allzuweit aus einan-der stehen. Auf maßive Postamenter ftzt man zu Verme-rung der Pracht/ Vasen oder gehauene Bilder. (ViäeBildhauerkunst.)
Die Geländer versteken das Dach eines Gebäudes,und geben ihm ein besseres Ansehen. May findet sie ankeinen antiken Gebäuden. Die stachen Dächer der Altenmachten sie auch nicht notwendig. Vermutlich hatten dieAlten zur Verwarung gegen das Herunterfallen von Dä-cheren maßive Brustweren.
' Balkon.
46.) Balkon. Ein an der Aussenseite erhabener Aus-tritt vor einem grossen Fenster, der insgemein auf Krag-steinen ruhet, und gemeiniglich mit einem eisernen Gelän-der umgeben, aber nicht bedekt ist. Die Balköne dienendazu, daß man aus einem Zimmer gerade in die freyeLuft auswerten kann, um sich daselbst desto bequemerüderall umzusehen. Man versteht sie, zur Sicherheit vordem Herunterfallen der darauf stehenden Leute, mit einemGeländer.
Man bringt sie insgemein an dem ersten Geschosse inder M'ittc der Aussenseite an , um diesem Teil dadurchmer Ansehen zu geben. Die grösten fassen drei Fenster irrire Länge. Sie werden entweder frei auf starke Kragsteineoder Balken gestzt, oder auch durch Thermen, Kariatidmoder ordentliche Säulen untersiüzt , und gerade über denEingang angeordnet , dadurch bekömmt der Haupteingangein prächtigeres Ansehen. Findet man, daß ein durchge-hen-