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Dritter Abschnitt.
Bestallungen.
Bestallungen. Diefts sind Gebäude, worin das Viehmancherlei Art gcstellct wird, um darin» das Futter unddie nötige Ruhe zu gemessen. Die gewönlichsten Ställeund die notwendigsten Ställe sind: der Pferdestall, fernerdie Kühsiälle, Schaafställe, Schweinställe, Gellügelställc.
pferdeftälle.
<.) Pfcrdestätte. Diese Ställe müssen hell seyn, umdas Scheuwcrden zu verhindern; sie müssen fo eingerichtetseyn, daß sich die Pferde unter einander nicht beschädigenrönnen. Daher macht man so manchen Stand vonBrettern, als Pferde in einem Stall eingestellt werdensollen. Ei»: solcher Stand soll ungefär vier Fuß breitseyn. Der Boden muß fest, eben, und wegen dem Ab»lauf der Gänge etwas abhängig seyn. Die Krippe, dasist, eine lange hölzerne Rinne, wvrinnen den Pferden ir Fut-ter aufgeschüttet wird. Und Raufen; Raufen sind in denPferd- und andern Viehställen von zwei Bäumen mit ver-sehenen Sprossen gemachte Leiter, die schräge über desKrippen befestiget werden, damit das Heu und Futter-stroh dahinter könne gestekt werden. Die Raufen sollenin den Pferdställen so hoch seyn, daß sie, die Pferde, mitden Mäulern erreichen, und die Sprissel und Sprossen joweit, daß sie das Heu unbeschwert herausziehen können;sie sollten senkrecht nicht schräg seyn. Diese müssen dirgerechte Höhe haben, keine Gelegenheit zu Verwundun-gen und Übeln Gcwonhciten, noch zur Zerstreuung undVrrderbung des Futters geben. Sie sollen der Länge derMauer nach unter den Raufen angebracht werden, dochso, daß die Pferde nicht die Heitre vor den Augen Habey,sondern auf dem Hinterteil.
OK