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Neu-vermehrtes historisch- und geographisches allgemeines Lexicon ... : In welchem das Leben und die Thaten der Patriarchen, Propheten, Apostel, Vätter der ersten Kirchen, Päbsten, Cardinälen, Bischöffen, Prälaten, vornehmer Gelehrten und Künstlern, nebst denen so genannten Ketzern; Wie nicht weniger derer Kayser, Könige, Chur- und Fürsten, Grafen, grosser Herren, berühmter Kriegs-Helden und Staats-Ministern; ... Und endlichen Die Beschreibung der Kayserthümern, Königreiche, Fürstenthümern, freyer Ständen, Landschafften, Insuln, Städten, Schlösser, Klöster, Gebürgen, Meeren, Seen, Flüssen, und so fortan; .. Dißmahlen von neuem mit Fleiß gantz übersehen
Entstehung
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Anhang.

Hertzvgs von Alba, stiftete rühmlichst ein llipendium vor die stu.dirende von dieser adelichen familie, war verheurathct mit Si-bylla Regina , einer gebohrnen von Roth « und zeugete Hein.eichen , Würtembergischen Forstmeister zu Blaubenrcn. Vondiesem stammet Ulrich Albrecht, Hertzoglich-WürtembergischerRath , Burg-Vogt in Stnttgard und Hofmeister, der vonseiner gemahlin Margaretha , einer gebohrnen von Fürtenheim,drey söhne bekommen , davon 1.) Philipp Albrecht unverheu-rathet in Französischen krieqs-diensten verstorben , r.) Johann

S einrich, Hertzoglich-Würtembergischer Regierungs-Rath undof.Gerichts-Assessor, mit Antonia Johanna Sidylla , einergebohrnen von Kallenthal, verheuraihet, und mit vier kinderngesegnet wurde, davon ein söhn , Friedrich Heinrich , Haupt»mann unter den Würtembergischen dragonern , und mit eineraedohrnen von Bidenbach verheurathct gewesen, auch einensöhn , Philipp Heinrich, als Fähnbrich hinterlassen. ErnstFriedrich/ Hertzoglich-Würtembergischer Forstmeister in Leon­ berg , gestorben an. 1695. hinterließ von seiner gemahlin Ma-ria Margaretha von Liebenstein, Friedrich Albrecht, Hertzog-lich. Würtembergischen Cammer - Herrn und Forstmeister inLeonderg, gedohren an. 167;. annoch am leben/ ist vcrheurathetmit Sophia Friderica, einer gebohrnen von Münchingcn , hatrilf kinder, davon vier söhne, 1.) Friedrich Gottlied » Hertzoa«lich-Würlembergischer Cammer - Junckcr und Forstineister zuKirchheim an der Teck , vermählt mit einer von Gemmin»gen , hat zwey söhne und drey töchter. 2.) Philipp Albrecht,Herzoglich - Würtemdergischer Cammer-Juncker, und geweß.ler Forstmeister auf dem Engelberg , starb an. 17)9. undwar verheurathct mit einer gebohrnen von Leutrum auf Hey»dach , hatte zwey söhne und eine tochter. ;.) Ferdinand Wil-helm, Hertzoglich-Würtembergischer Iaqd-Iuncker, so unvcr-mählt. 4.) Friedrich Albrecht, Hertzoglich-WürtembergischerCammer-Junckcr und Forstmeister zu Leonberg , annoch un»vcrheurathet, und sieben töchter, nemlich: 1.) Dorothea Si-bylla, vermählt mit Johann Adolph von Schleppengrell, Her.tzoglich-Würtembergischen Cammer - Juncker und Forstmeisterzu Freudenstadt ; 2.) Friderica Albertma, vcrheurathet mit ei»nem von Buwinghausen in Walmerobe, Hertzoglich - Wür»temdergischen Hanptmann ; Regina Henrietta, verheura-thet mit Crafft Philipp von Göllnitz, Kreis-WürtembergischenDragoner - Hauptmann ; 4.) Sophia Friderica , dato nochunverheurathet; ;.) Catharina Elisabeth», vermählt an einenvon Francken, Kreis-Würtembergischen Infanterie - Haupt-mann; 6.1 Jnliana Charlotta, verheurathet mit einem vonPleffen, Rittmeister unter den Hertzoglich-Würtembergischen»raßirern, und 7.) Henrietta Maria , so annoch iinverheurathet.Der zweyte söhn Ernst Friedrichs ist der noch am leben stehendePhilipp Albrecht, gebohren an. 1676. und seit an. 1696. inHertzoglich. Würtembergischen krieqs - diensten, allwo er nun»mehro die charge eines Hertzoglich-Würtembergischen General.Wachtmeisters und commandirenden Generals sämtlicher Her.tzoglich-Würtembergischen trouppen seit an. 17,7. bekleidet. Ervermählte sich an. 1700. mit Sidylla Catharina, einer gebvhr»neu von Jmhvf zu Kirchen-Tellensfurt, welche an. 17;;. ver-storben , und erzeugte mit ihro einen söhn, Ludwig Ernst,Hauptmann unter dem Kayserl. Hertzoglich-Würtembergischenleib-regiment zu fuß, so dato noch unverheurathet, und fünftöchter, als: 1.) Augustana Philippina; 2.)JulianaCharlot.ta , Hof-Dame bey der Hertzoglich-Würtemderg-Neuenstädti-schen Hofhaltung ; ) Johanna Henrietta , Hof-Dame bey

Ihro Durchl. der nachgelassenen Alexandrinischen verwittibtenFrau Hertzogin; 4.) Louisa Henrietta, und ;.) EberhardinaLouisa. Der dritte söhn von obqedachtem Ernst Friedrich,hieß gleichfalls Ernst Friedrich, starb an. 1728. war Hertzog.lich-Würtembergischer Cammer-Juncker und Forstmeister aufdem Engelderg , vermählte sich mit Euphrosina von Bieden»dach, und zeugte einen noch am leben seyenden söhn, CarlLudwig, Fähndrich unter den Hertzoglich - Würtembergischentrouppen, annoch ledig, und eine tochter Charlotta Henrietta.Die einzige nachgelassene und noch lebende tochter von obige,nErnst Friedrich, heißt Maria Friderica Francifca , vermähltesich das erste mal mit Francisco Carolo von Münchingcn, Gräf,lich-Hohenlohischen Stallmeistern, und das zweyte mal mitJohann Friedrich von Varenbühler auf Hemmingen . Docu -

menta famtlia.

(Beoffcoy, (Stephanus Franciscus) ein berühmter Fran-zösischer Artzt, ward zu Parts den iz. febr. an. 1672. ge-bohren , allwo sein vatter, Matthäus Franciscus Geoffroy, einvornehmer apvthecker und Materialist war, und sich dieaufer-ziehung dieses sohns dergestalt angelegen seyn ließ, daß, alsdieser nunmehr die Natur.kunde studiren sollte, wöchentlich indes vakters Hause gewisse zusammenkünfte gehalten wurden,bey welchen sich der P. Sebastien und die berühmten männerCaßini, Jvblot, duVerneyund Homberg einfanden, und all-da ihre wissenschafften zum dehuf des jungen Geossroy vor-trugen. Hierauf studirte er sonderlich die Kräuter-kunde, dieZergliederungs-kunst und die Chymie. Er ternete beyneben dieItaliänische spräche von dem bekannten Abt Roselli, und übc-te sich auch in dem schleifen der fern - gläfer und in andernmechanische» dingen. An. 1S92. sandte thn sein vatter nachMontpellier , um allda die Pharmacie zu erlernen, worauf erauch eine reife durch Franckreich that. Als der Graf von Tat»

lard an. -698. als Botschaffter nach Engelland gieng, nahmer unser" Geoffroy mit sich dahin, und verträum ihm §gesunbhett , vdjchon dieser noch kein grabuirlerWährend des aufenlyalls zu Lonben machte sichGeoffrovnutden dasigen Gelehrten, sonderlich aber mu dem dech mten Ritter Slvane so bekannt, daß ihm inner bm sechs?!sten monaten schon die stelle eines Mitgliedes u, der Enallsd,/»Gefellschafft der wissenschafften aufgetragen ward. Nachdemes aus Engelland nach Holland gegangen, und die Keiekrten allda besuchet, begleitete er an. >700. den Abt detvois als dessen Artzt und freund in Italien . Obwvl er vonfernem vatter übrigens qewiedmet war, daß er ihm in s««.*Handlung nachfolgen sollte, auch schon an. 169;. die gewöhn,lichen cxsminr» mit rühm überstanden hatte, so waren dochseine Neigungen hauptsächlich auf die Artzney-kunst aeriLler-er eröfnete solches endlich dem vatter, und dieser williate eNachdem er nun die gewöhnlichen ipecimina mit grossem rubniabgelegt, und bey solchem anlas rechte meister-stücke verferti-get , so wollte er nicht alsobald zu der praxi schreiten, Vdern schloß sich noch zehen jähre bey seinen büchern ein, umsich eine rechtschaffene wissenschafft zu erwerben. Als er end-lich anfieng eine praxin anzunehmen, wäre ihm sein mitleidi-ges Hertz bald nachtheilig gewesen, indem der betrübte zustandder krancken ihm so sehr ans hcrtze gienq, daß er ihnen des.sentwcgen gantz melancholisch und bekümmert vorkam: da manaber die quelle dieses ernsthafften Wesens entdeckt hatte, wurdeman ihm um so viel geneigter, als ein solch zärtliches mitlei-den seltener, und den leidenden angenehmer ist. In seiner pro.xi machte er aus trieb des gcwissens keinen unterscheid zwi.schen vornehmen und geringen, und besuchte beyde mit glei-cher aufmercksamkeil. Den reichen warb er nicht nach, unddie armen wies er nicht ab , woraus leicht abzunehmen, daßer ungleich viel mehr arme als reiche krancke zu besuchen hat.te; hierzu kam annoch seine grosse demuth, nach welcher eraus sich selbst nichts machen wollte. Doch drang endlich dieWahrheit durch , und der rühm des vr. Geoffroy ward so groß,daß ihm der König an. 1709. die durch den tod des berühm-ten Tournefort erledigte stelle eines Professorin Medicin® indem Königlichen Collegio auftrug; und an. 1712. trat ihmder Professor der Chymie in dem Königlichen garten, nahmensFagon, seinen platz ab , und ersuchte ihn, baß er nebst derKräuter-kunde auch die Materiam Medicam tractiren möchte.Geoffroy nahm solches auf sich, und verrichtete seine Mio.nes mit solchem eifer, daß sie meistenthcils gegen fünf stun-den dauerten, da er denn das schmeichelnde vergnügen hattezu sehen, daß so fern gewesen, daß so ausserordenllich ian.ge lectiones die zuhörer von ihm entfernten, daß ihre anzahlund aufmercksamkeit vielmehr von tag zu tage anwuchs.Von an. 1726. bis zu anfange des 17,0. jahrs war er Deca-nus der medicinischen Facullat, fiel aber um diese zeit in sol-che entkräfftung, daß er den 6. jan. an. 1751. mit tobe ab»gieng , nachdem er von an. 1699. an ein Mitglied der Kö-niglichen Gefellschafft der wissenschafften gewesen, und in dieMemoires derselben vermiedenes , sonderlich aber seine Tabledes differens Rapports observes en Chimie entre diffeientesSubstances, eingegeben hatte. Die von ihm öffentlich verthei-digte disscrtationc» waren folgenden inhalts: An Medicus,Philosophus Mechanico-Chymicus ? gehalten den ;i. may an.170;. An omnis Morbus ä Coagulatione ? gehalten den rr.Nvv. an. 170z. AnHominis Primordia, Vermis? gehalten denij. nov. an. 1704, Der inhalt dieser abhandluna erwecktedie neugierigkeit des Parisischen frauenzimmers so sehr, daßman dieselbe in die Französische spräche übersetzen muste. AnErethismi Sedado, Morbi Curatio ? gehalten den 9. febr. an.170g. An Agua , feviente Pelle, eximium ?

gehalten den 6. mertz an. 1721. Seine Materia Medica isterst an. 1741. zu Paris in drey tomis in 8. in Lateinischerspräche an das licht getreten, und wird nur bcdauret, daß derVerfasser dieses vortrestiche werck nicht habe vollführen können.Eloge de M. Geoffroy, par M. de FonteneBe.

t Eilocester, Bißthum. Nachdem König Henricus VIII.

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diesen vrt an. 1,41. zu einem eigenen Buchöfflichen sttz ge-macht , davon die Gbarter of erection in Rymers foeder, vol.XIV. zu finden, verhält sich die ordnung dieser Bischöffe bisjetzund, wie folgt:

1 S4i. John Wakeman, erster Bischoff, starb an. 154».>;;o. John Hoover, ward entsetzt und gctödtet von der»nigin Maria an. i,;;.

James Brookes, Ibeol. Pros. starb an. l s? 8 . nachdrey iahren vacantz folgte

i;62. Richard Cheincy , TbeM. Bacc. starb an. 157?.i, 8 l. John Bullingham , ssbeol. Pros.i;98. Godftey Goldsdorough, ssbeol. Pros.

1604. Thoinas Ravis , Theol. Pros. versetzt hernach zumBißthum Londen . ^

1607. Henry Parry , Theol. Pros. hernach Bischoff zu Wor-cester.

i6n. Giles Thomson , Theol. Pros.iüi2. Miles Smith, 8. T. P.

»S24. Godfrey Goodman, Theol. Pros. ward an. 1640. ent-setzt, und starb an. i 6 ;y. Nach des Königs Wie-dereinsetzung ward Bischoff afthier