Du trachtest mir mein Leben abzuschneiden,und meinen guten Namen, damit ichvon jedermann verflucht, und durch diS Mittelsonst nichts als deiner Liebe würdig werde.
Mein, du willst auch den Adrastus töden!
Ihr Götter! welcher Fluch ist stark genug —
Diokles.
Ereifere dich nicht; er kömmt.
Euridize.
S daß
er ewig bey mir bleibe! der sein Leben,der seine Ehre selbst, um meinetwillen —
Dritter l Auftritt.
Die Vorigen. Adrastus.
Euridize.
Wenn alles, was an unserem Geschlechtevortrefflich ist, in mir vereinet wäre —
Doch nein; dis alles ist für ihn zu wenig.
Wenn in mir alles, was vollkommen ist,wenn grenzenlose Freuden —
Adrastus.
Wünsche nicht
zu seyn, was du schon bist. Wer allst liebt,
w«e dich liebe, duldet selbst die Schande, '
das