ein Trauerspiel. 119
Ihr Götter, ist es möglich? ist er todt!
Jedoch, damit der Sturmwind meiner Freudensich nach und nach erhebe, und zuletstbis an die Sterne reiche, sage mir,
Wie starb er ? durch das Schwert, vurch Feur,durch Wasser,durch Mord, durch Gift? wie? oder ward er etwanndurch eine lange Krankheit ausgezehret?
Egeon.
So war sein Ende nicht; Wie eine Frucht,die lang gezeitigt hat, im Herbste fällt,so siel er auch; und es ist wunderbar,daß er nicht eher fiel: ihn schien das Schicksalnach achzig Lebensjahren wegzuraffen;doch legte es ihm noch zehn Winter zu;
Er blieb beständig munter; endlich liefen,gleich einem Uhrwerk, das die Zeit durchfressen,die Räder seines satten Lebens ab.
Ehrwürdig-Alter, komm in meine Arme,komm, wärme dich an meiner jungen Brust.
Ja Theben, ja Jokasta , ja AdrastusMein Vater Polybus, der alte König,starb sanft. Es sollen Freudenfeure brennen,in unserm Theben; Aufruhr, Krieg und Seuchewird meine Freude über difen Tod
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