ein Trauerspiel.
abscheulicher als tausend Tode vor ,daß du mich ohne Abschiedstrost wegsendest.
Dedipus.
Wie rührt mich dis, ihr Götter! Bleib, Jokasta ;sprich was, eh' du für ewig von mir gehest.
Ein schwaches Weib will, daß man es bedaure;Verzeihe mir, O grosser Mann der Schmerzen!es stehet meine Seele auf dem Rande,und siht den Feuerofen unter sich:
Stoß mich nicht selbst darein; ich gehe gern,so gern, als ob des Himmels Herrlichkeiten,mich zu empfangen, mir entgegen strahlten.
Es hört mein Herz die Stimme der Natur;sie ruft mir freundlich zu; ich fühle etwas,das in mir schmelzt; es ist was zärtliches;weit mächtiger, als aller Götter Zorn!
Führ mich zu deinen Knyen — Tuh es nicht;es faßte leicht die todte Asche Feuer.
Zieh dich zurück; Laß mich, von dir entfernt,ob meinen Sünden heulen. Hier will ichden leisten Ahtem ziehen. Seufzen will ichob meiner Seele unerhörten Leyden,bis sie sich ganz zu tod gegrämet hat.