ein Trauerspiel. 159
um eure göldnen Tücher zu verschmelzen;
Es sollen euere kristallne Tohre
aus ihren festen Demantangeln springen;
verlassen müßt ihr eure Wollustzellen /
um, gleich den Bienen / in des Himmels Feldern
herum zu schwärmen; difts will ich tuhn,
wenn ihr mir nicht gleich meinen Lajus zeiget.
Mein liebster / mein ermordeter Gemahl /mein Herz, wo bist du? Lajus! Lajus! Lajus!
s Geh! ab. H
Achter Auftritt.
Oedipus, alleine.
Vortrefflich - grosser Schmerz! so muß es seyn!
Für unsre Laster schicket sich kein Tramen /kein ander Trauren / als was Tod und Wahnsinnerfunden hat. Bald hätte ich gewünschetdes Tages Licht zu sehn/ um zu bemerken,wie schön sie rasete; wie ihre Augen,voll Wuht und Feuer, gen Himmel blitzen mußten,als sie nrit donnern- - holer Stimme drohte;als sie vor Gram und Leid kaum stammeln konnte.
Doch, was geht dich dis alles an? Verzagter!so lebst du noch? du kaust, du willst den Weegzu jenem prächtigen Pallast des Todesnicht einmal finden; obgleich tausend Strassenzu seinen tausend weiten Tohren führen, ,die Tags und Nachts für jeden offen stehen.
n Man hört ein Schwertgefecht,Trummcln und Trompeten, g
Hör