ein Trauerspiel. i6s
2^reon.
So wirf dein Schwert hinweg,nnd übergiv -ich mir; sonst stoß ich zu.
Adrastus.
Laß mich nur einen Augenblick bedenken.
Mein Vater gab mir, mit dem leisten Seegen,dis Schwert, und sprach: Mein Sohn, nimm du hierzudie letste Zuflucht; wenn du es nicht tuhst,so komme alles Unglück über dich.
O Liebe! nun emzauberst du mir das,was mir noch nie ein Feind entreissen konnte.
Es sey so; es sey dein, dis treue Schwert;
Ja, Kreon, nimm es hin, obgleich mein Herzmir sagt, daß dis Geschenk gefährlich sey.
s gibt dem Kreon sein Schwert. I
Rreon.
Gefährlich! Ja, verliebter, närrscher Fürst,es wird gefährlich seyn. Nun kehrt auf einmaldein Stolz, und die Erinnrung meiner Wunde,die Spitze gegen dir. Pyrakmon, eilein den Pallast; befördere das Endedes blinden Königs; laß den Hamon henken;er ist dem Hof getreu, und mir zuwider;
Adrastus, hast du dich nunmehr bedacht?bist du bereit?
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Z
Adrastus.