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Das Bürger-Fest in Mänedorf an dem Tage der Eidleistung, samt der Rede an das Volk / Gehalten von Bürger Studer von Luzern, geweihet allen biedern Freunden und Bürgern von Mänedorf ; Den 16. August 1798
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seiner Familie zurükführen; denn wenn Gesundheit denStaatskörper blühend erhalt, wenn stark, kraftvoll dasGanze ist, herrscht dann nicht auch Leben und Wohlbe.Hagen in allen seinen Gliedern? Mit frohem, herzlichemEifer schwören also auch wir heule als Glieder des gros-sen helvetischen Staatskörpers, willig und gerne beyzu-tragen, wozu uns das Vaterland, und das allgemeineWohl durch unsere von uns gewählte Gcsezgeber auf-fordert.

i2. Meine theure Freunde! noch wichtigere Fällekönnen dem Vaterlands unsern thätigen, persönlichenBeystand nothwendig machen, wenn ein feindlicher Nach-bar mit Despotenrecht unsere friedlichen Hütten befeh-det, wenn er nn wilden Uebcrmuthe feindlich unsere na-hen oder entfernten Bruder und Bu ndsgeno ssenmit Krieg überzieht, wenn unser Vaterland in Gefahrist, dann ist jeder Bürger ein Soldat des Vaterlandesein jeder dem rufenden Vaterlande pcrjönliche Diensteschuldig Und wer voll euch wollte nicht gerne sich zudiesem verpflichten? Wem sein eigener Hecrd, seine Gat.tmn, seine Kinder, seine bürgerlichen Rechte theuersind, könnte wohl der kalt die Hände in den Schooslegen, ungcrühret zusehen, wie das Schwerdt des Fein.des in den Eingeweiden seiner Brüder wühlet, wie einraubgieriger Adler das Fett des Landes auszehrt, unddie Flamme der Verheerung hoch über Hclvetiens Gebirgelodert? Müßte nicht jeder denken bald kömmt dieReihe an dich schon brennt deines Nachbars Hausschon rasseln die Fesseln der Sklavercy dir entgegen, undin späten Generationen flucht deiner Trägheit das Geschlechtkommender Enkel. Theure Bürger von Manedorf!dieses Bild, das ich euch hier so lebhaft schrekend mahle,soll keine schmetternde Trompete des Krieges seyn aberin euern Herzen den göttlichen Funken euers Sclbstge.fühls entzünden, daß euer Männcrnntth erwache, undewig aus dem Lande der Eintracht diese Pest der Landep