Buch 
Passionael efte Dat levent der hyllighen to düde: uth demm latino : Mit velen nyen hystorien und leren: de beth heer to den mynschen vordunkert und vorborghen sint ghewezen ... / [hg. von Sebastian Brant]
Entstehung
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wolfgango

der othmoͤdicheit/ vnde to wanderen indẽ wege der goͤtliken leue/ vñ wo he ſynleuent moͤchte ſchicken na gades willen/vnde fine küſckheit moͤchte bewaren/ vnde nam voꝛ ſik ſunte Othmarũ voꝛ ey-ne gůdẽ hilligen/ alſe he em in deme ſla-pe entſcheen/ wente he ſpꝛakto em in deme ſlape. Voꝛnym myne woꝛde/ ikhebhe voꝛ dy gebedẽ/ dat du grote dynghewerſt doende/ doch ſchalt du in dem elẽde vnde armode ein pelegrim wezen/ vñſchalt vth deme eynen lande in dat an-der gaen/ vñ is dat du dy trůwelikẽ darinne bewy ſeſt/ ſo ſchalt du ein ryke byſ-ſchopdoem entfangen. Alſe du dar twĩtich iar ein biſchop Bijt geweſen/ ſo ſchaltu vth diſſeme ſterflikeme leuende ſcheyden/ vnde ick wil dat du an twynel wetẽſchalt/ dat du dẽne gade dine zele beue-len ſchalt in de ſtede/ dar dine dechtniſ-ſe vã deme criſten louẽ voꝛuüllet wert/doꝛch den namen ieſu chꝛiſti/ mit bede/vnde du werſt van dẽ minſchẽ gheeret/vñ ick wil by dy ſtaen in der ſtunde desdodes/ alſe dine zele vth deſſeme elendewert varende in dat ewyge leuent. Ockwert vnſe leue here ieſus chꝛiſtus ſüluento dy kamende/ vñ wert di troͤſtende yndineme leſten. du dyne zele vpgeuende werft. Do ſunte Wolfgãgusentwakede/ do ouerdachte he de dinge/vnde dachte wo he ſin leuent voꝛtan ingodt moͤchte ſchicken. Vnde ſach in denſpegel der goͤtliken beſchouwinge/ vndewo he den anderen mynſchen eyn gůdtbylde moͤchte voꝛdꝛegeu/ daer ſe ewygenütticheit moͤchtẽ van entfangen. Hebegerde alſe de apoſtel ſpꝛickt/ wo he einbeter vnde groeter hyllich werck mochteannemen in ſalycheit/ vnde nam to ſickgůde ſelſchop in othmoͤdicheit/ mit demginck he in dudeſcke landt to Noꝛicum/to des landes Feel yn Oſterick/ vnde quãin Bey erẽ to pꝛeddikende/ dar he tho gesropent wart/ vnde quam in pelegrimeswiſe myt ſiner ſelſchop/ in dat byſchop-doem to Paſſo w/ vnde de byſchop ent-

Dat xxxv Blad

fenck ene guetliken/ vñ bath en dat he biem bleue/ vnde ſpyßede en vnde ſine ſel-ſchop etlike tyd/ vñ bad en mit dꝛoͤuygẽe, e,. he dat volck thoſamendeochte mit gades woꝛden/ wente fe we-ren vnzedich/ vnde he were van yoghetvp wol gheleret. Daer pꝛeddykede hedem volcke myt groter andacht vñ vlite vnde bewy ſede de goͤtlike apenbaringhe vnde de ee/ vnde den cryſten louen/vnde ſpꝛack. O wo hyllich is de kerke/ degot mit eynem ſalygen pꝛeſter begauethefft. Vñ er he dat wort vullenbꝛachthadde/ do dachte de biſchop van nüttevnde nottrofft weghen an dat biſchop-doem tho regenßboꝛch/ wente Be haddewol ghehoͤꝛt van der blintheit des volskes/ dat erer ein deel weren heyden/ vndedachte deſſe mynſche ſeyet ſin ſaet in eyneme vnurüchtbaren acker/ wẽte er Berste weren ſo voꝛhardet/ dat ſe nemant todeme criſten louen konde bꝛyngen/ vndede biſchop nam den hilligen heren vndenoedhelper ſunte wolfgangũ mith ſick/vnde quam to dem key ſer/ to dem anderen de ghenoͤmet was Otto/ vnde leedeem de fake klaerlyken voer. Do he denwolgelerden/ wyßen/ vnde voꝛnuftigenman to eyneme by ſchoppe wolde makẽto regen ſboꝛch in der ſtadt. Do dachtede key ſer/ wo mach dath doch vmmer-meer weſen/ dat ſodane arme mynſche(Bal dat biſchopdoem beſitten/ de dochvnbekant is/ vnde doch vele erbare mã-ne darumme ghewoꝛuen hebben. Doſande de keiſer na deme Marckgreuen/vnde ſede em/ wo he eme rede/ effte he dẽmynſchen dat biſchopdoem ſcholde gheuen voꝛ den anderen heren/ de dar vmme ghebeden haddeu. Do wart de keyſer voꝛmanet van deme erwerdigẽ raeteuere/ dat me dẽ erwerdygẽ mynſchenat biſchopdoem geue/ vnde eme vathvnderdanich makede. Do wy ſede de keifer alle de yennen aff/ de darumme ghebeden hadden/ vnde ſande na deme er-werdigen heren ſunte wels eng vnde