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bösen Zeit; welch eine Verheißung für unsereTage!
Wenn ein kleines Fahrzeug auf einem empörten undstürmenden Meere durch des Himmels besondere Gunstund durch die fast übermenschliche Weisheit und Kunstseines Steuermannes glücklich und unbeschädigtdahin segelte, während daß rings umher mächtige Kriegs-Schiffe Mast und Segel verlören, erschüttert oder garzertrümmert würden, was würdet ihr von dem Schiffs-volke des Fahrzeuges und den darauf befindlichen Rei-senden sagen, wenn sie sich weigern wollten, zur Ret-tung der Unglücklichen um sie her etwas zu thun, oderzu entbehren? Doch nein! ihr werdet diesen nicht glei-chen; sondern vielmehr, so viel an euch ist, allesdazu beytragen, die nah und fern bekannte, geprieseneund gesegnete Wohlthätigkeit der Neuchateller in ih-rem so wohl verdienten Rufe zu erhalten und auszubreiten!
Die durch einen Krieg erschöpften Samier bateneinst die Spartaner um eine Unterstützung an Gelde; diearmen aber tugendhaften Spartaner erkanntenan ihrer Gemeinde einhellig: "weil weder das Ge-meinwesen noch die einzelne Bürger Vorrath an barem"Gelde habe, so sollen Menschen und Vieh in ihrem"ganzen Gebiete einen Tag fasten, und der Betrag des"dadurch Ersparten solle sogleich den Samiern über."schicktwerben." Welch ein großmüthiger, welch einedler Fasttag!
Meine Brüder! dieß konnten tugendhafte Heiden;und Christen sollte es schwer ankommen — nicht zu fa-sten , nicht ihrer Nothdurft abzubrechen, ach nein! nurvon ihrer Bequemlichkeit oder gar vom UeberSuße etwasabzugeben, um Tausende ihrer Brüder retten zu helfen,welche sonst Gefahr laufen im Mangel und Elende ver-schmachten zu müßen.