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„ tvegen ihrer Armuth nichts zu erholen, und das Gold und Silber an„ den Zäumen der Burgundischen Pferde, und an den Sporrn sei-„ ner Edeln wären mehr werth, als alles Gut in der Eidgenossen»„ schüft. " Nein — die Aufführung der Eidsgenoffen, insonderheitder Berner und ihrer Gesandten, zeigt etwas anders an. Sie ha-ben gewiß niemals so kriechend — vor ihm sich demüthige» können.
v. Es ist mir gleichfalls, die Schweißer haben sich bey weitem nicht sosehr vor diesem Herzog gefürchtet, als wie man thut. Wie hättensonst so viele kleine Orte und Städte, als z. B. Mükhausen, Viel— sich wieder ihn in diesem Kriege auffassen dörfen —, welche ihreTreue sämmtlichen Eidsgenossen in Führung desselben bewiesen, unddavon das letztere sogar einige Siegszeichen mit sich heimgebracht, damitsie noch biß auf den heütigrn Tag in ihrem Zeüghause billig prangen?
L. Da wir schon so viel von diesem Herzog Karl von Burgund geredt,so beucht mir, es wäre nicht unschicklich, diesen unglücklichen Fürstnäher zu beleuchten und zu betrachten, wer er eigentlich gewesen,woher er abgestammt, und was vor Länder er eigentlich besessen,dadurch er so reich, so mächtig und so furchtbar worden.
x. Ich gebe dir hierin» völlig Beyfall Freund! ich glaube auch, daß dieseDiaression, dadurch der Faden der Schweitzerischen Geschichte in et»was unterbrochen wird, dieser preißwürdigen Versammlung eben nichtunangenehm seyn werde.
6. Unser Vorhaben ist nicht, die mancherlei Schicksale des HerzogthumsBurgund hier abzuschilderen, von wem es zu jeweiligen Zeiten istbeherrscht worden. — Dißmal gehört es, wie bekannt, der KroneFrankreich , und wird gewöhnlich des Dauphin s erstgeborner Prinzmit dem Titul eines Herzogs von Burgund belegt.