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Zur Erinnerung an Fräulein Emilie Von der Mühll, gestorben am 8. Oktober 1901
Entstehung
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Sollten noch ſchwere Tage kommen, ja ſtärke michder Herr, damit ich Ihn für dieſe wie für jeneloben tann.

Dieſen ſchlichten, den 9. Januar 1877 aufgezeichneten Worten der lieben nun Entichlaſenen fugenderen Hinterlaſſene bei:

Roch uber 20 Jahre durfte die ſtets ruſtige, liebreiche Kerſtorbene ihr ſelbſtgeſchildertes Glück ohneWéeöchverden, gemeiltigt mit ihrer vor Kurzem, 1868.im Tode vorangegangenen wenig altern Schweſtergenießen und auf dem väterlichen, von ihrem ſchon183133 verſtorbenen Bruder mit Riecht Friedbergli?-genannten ländlichen Heim als vielgeliebtesTäntli?dem bis in die jüngſten Tage ſich erwöiternden Familienkreiſe zum freundlichen Mittelpunkte werden.

Hier iſt ſie ohne Leiden und Kampf am 8. OktoberMittags nach 1 Uhr raſch und unerwartet wieein noch grünes Laub durch den plötzlich einherſtürmenden Herbſtwind dahingerafft worden, nachdem ſie ihr ſelbſtloſes, friedvolles Leben auf 83 Jahre,Monate, 19 Tage gebracht hatte. Ihr Andenkenbleibe bei Allen, denen die liebe Verſtorbene je nahegeſtanden, im Segen!

(vort aber, den ſie im Glauben als die Liebeerkannt, wie es ihr beigefügter Konfirmationsſpruch1. Joh. 14. 16 bezeugt, ſei für ihren in dieſer Artgewünſchten Heimgang, wie für ihre lange Wirkungszeit gedankt?

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