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Biblia, Die gantze Heilige Schrifft, Alten und Neuen Testaments : Verteutschet durch Doctor Martin Luther: Mit Lehr-reichen Summarien ber alle Capitul und ordentlicher Absetzung der Versiculn, Condordantzen, Chronologey: Auch underschiedlichen Registern der Historien und Hauptlehren ...
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Das Buch

404Oder/ wer mag koften das weisse umb den

totter?

Was meiner seelen wiederte anzurühren/ d: s ist meine speise für schmerzen.8 Odaß meine bitte geschehe/ und GOttgebe mir weß ich hoffe!

IO

9 DaßGott anfienge und zerschlüge mich/ließ seine hand gehen/ und zerscheitert mich:So hatte ich noch troft/ und wolte bittenin meiner franckheit/ daß er nur nicht scho-net: Habe ich doch nicht verläugnet die rededes heiligen.

II

Was ist meine krafft/ daß ich möge behar.ren? Und welches ist mein ende/ daß meineseele gedultig folt seyn?

12 Ist doch meine krafft nicht steinern/ so istmein fleisch nicht chern.

13

Habich doch nirgend keine hülffe/ und

mein vermögen ist weg.

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4

5

Cap.VI.VII.VIII

nach dem schatten/ und ein taglöhner/ daßfeine arbeit auß sey/

Also habe ich wohl gantze monden vergeblich gearbeitet/ und elender nächte sind mirviel worden.

Wann ich mich legte/ sprach ich: Wannwerde ich auffiteben? Und darnach rechnerich)/ wanns abend wolt werden;

G

Dannich war ganz ein scheusal jedermanbiß finster ward. Mein fleisch ist umb undumb würmich und koticht/ Meine haut ist dverschrumpffen und zu nichte worden.

6 Meine tage sind leichter dahin geflohendann ein weberspul/ und sind vergangendaß kein auffhalten da gewesen ist.

7

8

Dan

( Da

Gedencke/ daß mein leben ein wind ift/ unitmeine augennicht wiederkommen/ zu sehendas gute.

Und kein lebendig auge wird mich mehr

Be to

de

14 Wer barmherzigkeit seinem nåbeften we- fehen. Deine augen sehen mich an/ darüber ka

gert/ der verläßt des Allmächtigen forcht.15 Meine brüder gehen verächtlich für mirüber wie ein bach/ wie die wasserströme fürüber flieffen.

9

16 Doch welche sich vor dem reiffen schewen/ 10über die wird der schnee fallen.

17 Zur zeit/ wann fie die bize drucken wird/ 11werden sie verschmach.en/ Und wañ es heißwird/ werden sie vergehen von ihrer ståtte.

18

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Jhr weg gehet beysett auß/ ste trettenauffs ungebahnte und werden umbkomen. 12Sie sehen auffdie wege Thema/ auff diepfade reich Arabia warren sie:

13

20 Aber sie werden zu schanden werden/wanns am ficherften ist/ und sich schämen 14müssen/ wann sie dahin kommen.

21

Dann ihr seyt nun zu mir kommen/ und 15weil ihr jammer sehet/ förchtet ihr euch.22 Hab ich auch gefaget/ Bringet her/ und 16von ewerin vermögen/ Schencket mir/

vergehe ich.

Eine wolcke vergehet/ und fähret dahin?Also wer in die hölle himunder fähret/ kommtnicht wieder herauff

Und komt nicht wieder in sein hauß/ undumfein ort kenner ihn nicht mehr.Bogd

Darumb wil ich auch meinen munde nicht/wehren/ Jch wil reden von der angst meineseniherzens/ und wil herauß sagen vom betrübnuß meiner secten.

Bin ich dann ein meer oder wallfisch/ daßdu mich also verwahrest?

Wann ich gedachte/ Mein bette soll midtroften/ mein låger soll mirs leichtern:

Wañ ich mit mir selbst rede/ so erschreckedu mich mit traume/ und machest mir grauDaß meine seele wünschet erhangen zufeyn/ und meine gebeine den tod.

Jch begehre nicht mehr zu leben/ Höre 18auff von mir: Dann meine tage sind ver

23 Uñerzettet mich auß der hand des feindes/ geblich geweßt.und erlöset mich von der hand der tyrannen? 17

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Lehret mich/ ich wil schweigen/ und was

ich nicht weiß das underweiset mich.

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Warumbtadelt ihr die rechte rede? Werift under euch/ der sie straffen könnte)26 Ihr erdencket wort/ daß ihr nur straffet/und daß ihn nur paufket wort/ die mich ver- 20zagt machen sollen.

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hr fallet über einen armen wäisen/ undgrabet ewerm nähesten gruben.

Doch weilihr habt angefangen/ fehet auff 21mich/ ob ich füz euch mit lugen bestehe werde.

Antwortet was recht ist/ Meine antwortwird noch recht bleiben:

Dan

Griod midt

dohart

onder ander

Was ist ein mensch/ daß duihn großatest/ und bekümmerst dich mit ihm?Du suchst ihn täglich heim/ und versumbchest ihn alle stund.

Warum thuft du dich nicht von mir/ undläffeft nicht ab/ daß ich meine speichel schlinge

Hab ich gesündiget/ was follich dir thunOdu menschenhüter? Warumb macht dumich/ daß ich auff dich stoffe/ und bin mirselbst ein last?

Und warumb vergibst du mir meine misethat nicht/ und nimft nicht weg meine finde? Dann nun werde ich mich in die erdenlegen/ und wann man mich morgen suchet/

30 Was gilts/ ob meine zunge unrecht ha werde ich nicht da seyn.be/ und mein mund böses fürgebe?

I

Das VII. Cap.

-90

Job erzehlet die mühseligkeit und kürke des

gangen menschlichen lebens/ 1. 6.9. und stößt damit umbEliphas bewegung. Bittet umb linderung seiner schmerzen/ 16.und umb vergebung der sünden/ 20

nicht der mensch immer

I

im ftreit seyn aufferden/ und 2seine tage sind wie eines tag-& lobners?

Wie ein knecht sehnet sich

Das VIII. Sap

Blbab wil beweifen/ daß Hiob ein fünder sey3. und vermahner ihn zur buß/ s.in betrachtung des fegensder frommen/ 6- und straff der heuchler und gottlosen/ 1.13.A antwortet Bildad vonSuab/ und sprach:

Wie lange wilt du solchesreden? Und die rede deinesmundes so einen folgenmuht haben:

3 Meineft