Das Buch
404Oder/ wer mag koften das weisse umb den
totter?
Was meiner seelen wiederte anzurühren/ d: s ist meine speise für schmerzen.8 Odaß meine bitte geschehe/ und GOttgebe mir weß ich hoffe!
IO
9 DaßGott anfienge und zerschlüge mich/ uñließ seine hand gehen/ und zerscheitert mich:So hatte ich noch troft/ und wolte bittenin meiner franckheit/ daß er nur nicht scho-net: Habe ich doch nicht verläugnet die rededes heiligen.
II
Was ist meine krafft/ daß ich möge behar.ren? Und welches ist mein ende/ daß meineseele gedultig folt seyn?
12 Ist doch meine krafft nicht steinern/ so istmein fleisch nicht chern.
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Habich doch nirgend keine hülffe/ und
mein vermögen ist weg.
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Cap.VI.VII.VIII
nach dem schatten/ und ein taglöhner/ daßfeine arbeit auß sey/
Also habe ich wohl gantze monden vergeblich gearbeitet/ und elender nächte sind mirviel worden.
Wann ich mich legte/ sprach ich: Wannwerde ich auffiteben? Und darnach rechnerich)/ wanns abend wolt werden;
G
Dannich war ganz ein scheusal jedermanbiß finster ward. Mein fleisch ist umb undumb würmich und koticht/ Meine haut ist dverschrumpffen und zu nichte worden.
6 Meine tage sind leichter dahin geflohendann ein weberspul/ und sind vergangendaß kein auffhalten da gewesen ist.
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Dan
( Da
Gedencke/ daß mein leben ein wind ift/ unitmeine augennicht wiederkommen/ zu sehendas gute.
Und kein lebendig auge wird mich mehr
Be to
de
14 Wer barmherzigkeit seinem nåbeften we- fehen. Deine augen sehen mich an/ darüber ka
gert/ der verläßt des Allmächtigen forcht.15 Meine brüder gehen verächtlich für mirüber wie ein bach/ wie die wasserströme fürüber flieffen.
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16 Doch welche sich vor dem reiffen schewen/ 10über die wird der schnee fallen.
17 Zur zeit/ wann fie die bize drucken wird/ 11werden sie verschmach.en/ Und wañ es heißwird/ werden sie vergehen von ihrer ståtte.
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Jhr weg gehet beysett auß/ ste trettenauffs ungebahnte und werden umbkomen. 12Sie sehen auffdie wege Thema/ auff diepfade reich Arabia warren sie:
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20 Aber sie werden zu schanden werden/wanns am ficherften ist/ und sich schämen 14müssen/ wann sie dahin kommen.
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Dann ihr seyt nun zu mir kommen/ und 15weil ihr jammer sehet/ förchtet ihr euch.22 Hab ich auch gefaget/ Bringet her/ und 16von ewerin vermögen/ Schencket mir/
vergehe ich.
Eine wolcke vergehet/ und fähret dahin?Also wer in die hölle himunder fähret/ kommtnicht wieder herauff
Und komt nicht wieder in sein hauß/ undumfein ort kenner ihn nicht mehr.Bogd
Darumb wil ich auch meinen munde nicht/wehren/ Jch wil reden von der angst meineseniherzens/ und wil herauß sagen vom betrübnuß meiner secten.
Bin ich dann ein meer oder wallfisch/ daßdu mich also verwahrest?
Wann ich gedachte/ Mein bette soll midtroften/ mein låger soll mirs leichtern:
Wañ ich mit mir selbst rede/ so erschreckedu mich mit traume/ und machest mir grauDaß meine seele wünschet erhangen zufeyn/ und meine gebeine den tod.
Jch begehre nicht mehr zu leben/ Höre 18auff von mir: Dann meine tage sind ver
23 Uñerzettet mich auß der hand des feindes/ geblich geweßt.und erlöset mich von der hand der tyrannen? 17
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Lehret mich/ ich wil schweigen/ und was
ich nicht weiß das underweiset mich.
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Warumbtadelt ihr die rechte rede? Werift under euch/ der sie straffen könnte)26 Ihr erdencket wort/ daß ihr nur straffet/und daß ihn nur paufket wort/ die mich ver- 20zagt machen sollen.
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hr fallet über einen armen wäisen/ undgrabet ewerm nähesten gruben.
Doch weilihr habt angefangen/ fehet auff 21mich/ ob ich füz euch mit lugen bestehe werde.
Antwortet was recht ist/ Meine antwortwird noch recht bleiben:
Dan
Griod midt
dohart
onder ander
Was ist ein mensch/ daß duihn großatest/ und bekümmerst dich mit ihm?Du suchst ihn täglich heim/ und versumbchest ihn alle stund.
Warum thuft du dich nicht von mir/ undläffeft nicht ab/ daß ich meine speichel schlinge
Hab ich gesündiget/ was follich dir thunOdu menschenhüter? Warumb macht dumich/ daß ich auff dich stoffe/ und bin mirselbst ein last?
Und warumb vergibst du mir meine misethat nicht/ und nimft nicht weg meine finde? Dann nun werde ich mich in die erdenlegen/ und wann man mich morgen suchet/
30 Was gilts/ ob meine zunge unrecht ha werde ich nicht da seyn.be/ und mein mund böses fürgebe?
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Das VII. Cap.
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Job erzehlet die mühseligkeit und kürke des
gangen menschlichen lebens/ 1. 6.9. und stößt damit umbEliphas bewegung. Bittet umb linderung seiner schmerzen/ 16.und umb vergebung der sünden/ 20
Uß nicht der mensch immer
I
im ftreit seyn aufferden/ und 2seine tage sind wie eines tag-& lobners?
Wie ein knecht sehnet sich
Das VIII. Sap
Blbab wil beweifen/ daß Hiob ein fünder sey3. und vermahner ihn zur buß/ s.in betrachtung des fegensder frommen/ 6- und straff der heuchler und gottlosen/ 1.13.A antwortet Bildad vonSuab/ und sprach:
Wie lange wilt du solchesreden? Und die rede deinesmundes so einen folgenmuht haben:
3 Meineft