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Und sie gibt ihm ein Sträusslein aus Rosmarin,Und er flüstert:„Der Himmel mag’s walten!
Der Krieg ist so rauh und gar falsch oft die Lieb’;Doch die Treue werde ich halten!“
Die Lanzen gesenkt und die Zügel verhängt,
Wie Sturmesgewitter und-Brausen,
So jagen die Reiter dem Feinde zu,
Und die blitzenden Klingen, sie sausen!
Doch sieh, wer sinkt dort vom schwarzen Ross?Er flüstert:„Der Himmel mag’s walten!
Der Krieg ist so rauh und gar falsch oft die Lieb’;Doch die Treue hab’ ich gehalten!“
Im Heimatdörfchen, beim Mondenschein
An der Linde küssen sich zweie.
Die einst dem Reiter ein Sträusslein gab,
Sie schwört einem andern die Treue!
Doch hoch in den Blättern des alten Baums
Da raunen die Geistergestalten:
„Der Krieg ist so rauh und gar falsch oft die Lieb’;Doch die Treue hat er gehalten!“ Else May.
Dirigent: Herr M. Bannier,
Waldmorgen;....... 050 4 EB, Köllner.
Es ist so still die Maiennacht,|So still des Waldes Hallen;
Im Grunde kühl der Bach nur wacht,Tät still vorüber wallen.
Es nicken die Blumen leis im Traum,Von goldenen Tagen rauscht’s im Baum,So leise, heimlich sacht.
Horch, eine Amsel in hellem TonWeckt durch des Waldes Schweigen!Ihr Schläfer, es glüht im Osten schon,Der Wipfel will sich neigen!$Empor, o Lerche, den Himmel grüss’,$Schlag’ in der Bläue so laut, so süss,
So fliehet die Nacht davon!
Noch einmal klingt’s wie Alphornklang,
Da, horch, ist Antwort kommen;}O Amsel, hörst du nicht den Sang?}Der Wald hat dich vernommen,;