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Es bedünke Böses gut oft° Dem, welchem ein Gott den SinnIn das Verderben lenke.Nur flüchtige Zeit wandeln wir frei von Leide.(Recitativ.)Sieh, Hämon erscheint, der deinem Geschlecht
Am letzten entspross; wohl über das LoosDer verbundenen BrautAntigone naht er, von Jammer erfüllt,
Um der Hochzeit Raub sich betrübend.
Kreon und Hämon. Der Chor.
Nr. 4,Strophe 1
Soli.
O Eros‘), Allsieger im Kampf!O Eros, einstürmend in Heerden,Der Nachts auf schlummernder JungfrauZartblühenden Wangen webet!Du ‚schweifst ob Meerfluthen, besuchstHirtliche Wohnstätten;Kein unsterblicher Gott kann dir entrinnen,Kein Sterblicher auch, des Tages Sohn,
Der Ergriff’ne raset.
Gegenstrophe 1.In böse Schuld lockst du den SinnDes edien Manns, ihn zu verderben.Auch diesen Hader erregtest
Du bei den verwandten Männern.
1) Amor, Liebesgott.