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Antigone.(Melodram,)Ich hörte, wie Tantalos’!) Tochter, jene
Phrygerin jammervollEinst auf Sipylos’ Höh’n erstarrt.Gleich des Epheu’s schlingendem Grün,Rankt um sie der sprossende Fels;Rastlos zehrt der Regen an ihr,Lautet die Sage,Der Schnee lässet sie nimmer,Und badet unter den thränenden Brau’nEwig den Busen ihr.
Also bettet der Tod zur Ruh’ auch mich!
Chor.
Ja, sie war Göttin, göttlichen Stamms,Wir Sterbliche nur aus Menschengeschlecht.Doch gross ist auch des Geschiedenen Ruhm,Ein Loos mit Göttern zu theilen.
Antigone.(Melodram.)Weh! Weh! Verlacht werd’ ich! O Götter meiner Väter!
Wie kannst du mich lebend höhnen,Eh’ ich in’s Grab sank?Stadt, und o,. meiner StadtMänner, reich an Besitzung!Und du,Dirke’s“) Brunnquell, Lusthain duDer wagenberühmten Thebe!Als Zeugen beschwör’ ich euch alle,Wie unbeweint von Freunden, kraft welches SpruchsIn’s enge Grabgewölb’ hinab zur neuen Gruft ich steigen muss!O weh! Unsel’ge!Nicht unter Menschen, nicht unter Todten,Im Leben nicht heimisch, noch im Tode!
1) Ein zu ewigen Qualen verurtheilter Halbgott 2) Eine thebanische Nymphe.{ ym}