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12 N. I. der Neuen Zeitungen
Frankfurt ans Licht getreten, und des Herrn Prof. Conradifeine zu Leipzig . Allein, ob gleich dieſe gelehrte Männer eisne Menge guter und nuͤtzlicher Zuſaͤtze aus dem Vorrathe ih-rer Wiſſenſchaft dazugethan, fo hat doch der Herr Heineccius noch vieles zu verheſſern gefunden; zumal da jene Briſſoniz Ar-beit, welche an ſich ſelbſt noch viele Verbeſſerungen noͤthighatte, unberührt gelaſſen, und nur Zuſaͤtze gemacht hatten.Er hat alſp erſtlich die Artikel in völlige Alphabetiſche Ord-nung gebracht, welche Briſſonius nicht allezeit beobachtet hatste, woraus einige Unbequemlichleit beym Nachſchlagen entſtund. Hiernaͤchſt hat er die Bedeutungen der Wörter, dieBriſſonius nicht angefuͤhret hatte, hinzugeſetzet, und die ver-ſchiedenen Bedeutungen uͤberhaupt, welche in den vorigenAusgaben nicht unterſchieden waren, durch Zahlen und an-dere Zeichen unterſchieden, Und damit man feine Anmerkun-gen von den andern unterſcheiden koͤnnte. Hat er denſelbenauf dem Rande die Figur einer Hand beyſetzen laſſen. Fer-ner hat er alle angeführte Geſetze und Stellen aus andernSchriftſtellern nachgeſchlagen, und accurat nach der bey derneuern gewöhnlichen Art citiret, auch, wo keine Geſetze ansgefuͤhret waren, dieſelben hinzugeſetzet, alle falſche Citala undVerwechſelungen der Namen verheſſert, die angeführten Stel-len gepruͤfet, ob ſie das in ſich enthalten, was ſie beweiſenfollen, und wo er dieſes nicht gefunden, ſolches angemerket.Ferner hat er alle unnuͤtze Wiederholungen ausgelaſſen, undden griechiſchen Stellen lateiniſche Auslegungen beygefuͤget.Weil auch Briſſonii Werk in Anſehung der Woͤrter ſelbſt un-vollkommen war, fü hat er alle Artikel, die noch fehleten,ſo viel ihm möglich war, hin zige zen wobey ihmBynkershöoͤcks Obſervationes und Duckers Gpuſcula vario-rum de latinitate veterum ICtorum gute Dienſte gethan ha-ben. Da aber ſchon Tabor und Stier neue Artickel hinzu-gethan haben, ſo hat er auch dieſe unterſuchet, und, waser unrichtig befunden, oder gar zu gemein war, weggelaſ-fen. Endlich hat er aus allen denen, die nach Briſſonio inihren Schriften etwas angemerket, das zur Erläuterung derin dieſem Werke angeführten Wörter dienet, alles ſorgfaͤltigzuſammen geſuchet, und dem Briſſonio einverleibet, auchvielfältig von feinem eigenen etwas bengebracht. Man ſie⸗=het von ſelbſt, wie viel Vorzuͤge dieſe Ausgabe vor den vori-gen durch die nuͤtzlichen Bemuͤhungen des ſeligen Herrn Ge-heimen Raths bekommen hat, und es iſt nicht zu zweifeln,daß ihm alle, die dieſes Werk kuͤnftig brauchen, ſolches uwiſſen
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