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1877/78 (1877) Konzertprogramme 1877/78
Entstehung
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26

Gealtert schnell im Schmerz sind seine Züge,Das thränenrothe Auge blißt nicht mehr.So wankt er unter grauser Bürde her,Und stöhnt und weinet. Ausgetreten wogenDes Jammers wilde Fluthen durch die Brust.

Chor I und II unisono.

Hier kommt er ja selbst, der Gebieter, heran,In den Armen das lautredende DenkmalNicht fremden Vergeh'ns, nein eigener Schuld,Wenn mir es zu sagen vergönnt ist.

Kreon.

O wehe, sinnloses Sinnes, todbringenderGrauser Verirrungen Frucht!

Weh, ihr müsst Mord und Tod

Bei Blutsfreunden ohne Rast wüthen seh'n.

Ha meines irren Rathes Unseeligkeit!

O weh! Sohn, Sohn!

Früh sinkend, ach frühem Tod!

Weh! Weh! Weh! Weh!

ob 0

dut

Schiedest du vom Leben! die Frucht meines Wahnes,

nicht deine Schuld!

Chor I und II unisono.

Weh mir! wie solltest du so spät das Rechte seh'n!

Weh mir!

1320

Kreon.

Ich hab's erkannt im Leiden! doch auf dieses HauptTraf zürnend mit erschrecklicher Gewalt ein Gott, eUnd schlug es, und in wilde Bahnen stiess er mich,O weh! niederstürzend mein zertretenes Glück!Ach! Ach! weh! der Menschen mühevolle Müh'n!

Und aus dem Hauſe tritt ein bleicher DienerUnd meldet, daß die Kön'gin sich entleibt.

O weh!

Kreon.

O niemals versühnlich Reich, Hades' Schlund,