der leiplich gebꝛauch des herren nachtmalalInt. Zů erneüwerung vnnd bezeugung desglaubens vnnd der liebe gegen dem nechſten.Frag. Als wie. Ant. So wir des herrẽ bꝛoteſſen/ erfriſchen vnd erneüÿwen wir in vns denglauben an Chꝛiſtum/ vnd die gemeynſchafftvnder vns ſelbs im herren veriehen vnd bezeu-gen wir. Dañ wir bedencken/ glauben vnd ſa-gen danckt dem herren/ das er ſein leib vñ blůtam creutz zů vnſer erloͤſung geopff ert/ vnd ſo-lichs in dar reychung des bꝛots vñ weins vnsgeſchenckt hat. Alſo eſſen wir(ein leib/ vñ trincken fein blůt warlichẽ/ aber geiſtlichẽ/ wie ergeſſen/ vns allein nütz iſt. Welche heylſam ge-dechtnuß/ durch bꝛot vnd weyn/ vnd die woꝛtdes herren angezeigt/ vnſer ſelen ſpeiß vnd narung/ vnd auffenthalt zum ewigen leben iſt/da durch wir zů allem gůten geſterckt werdẽ/Frag. So ſtercken die Sacrament das gewiſ-ſen. Int. Nit an jn ſelbs/ aber die gedechtnußdurch den heyligen geyſt/ auß ir bedeutung/erfriſchet/ ſtercket/ vnd befeſtigt den glauben/ynd lieb in vns. Den im mit eſſen erkenne wirvns als mitgelyder aller gleubigen/ vnd bege-hen vns in gemeynen hauffen/ als ein bꝛot vñein leib/ mit ye derman. Deßhalb Paulus dieCoꝛinthier ſtrafft/ als die das nachtmal nitrecht gepꝛauchten/ die weyl ſy den bund mit
Chꝛiſto