Vorꝛed.
hat mich aber fürnemlich E. FS. G'ſonderbare perſondahin bewegt weichtgerechtigkeit liebet/ alle guten künſt fürderet/ vnd nit allein land vnd leut/fonder auch aller feiner voꝛfaren tugendt vnnd gutes lob ererbet/ wellichesone zweiffel auch auff E. F. G geliebte kinder erwachſen/ wie ich ſollichs nitallein von anderen hohen Leuten/ ſonder ſelbs zu meh: malen gehoͤret vnderfaren hab. Ich will erſt geſchweygen/ daß mir etlich E. S. G. hochgelehrteRaͤth vnd diener/ meine geliebten freund/ nicht nur an einem oꝛt in dieſemmeinem Werck beholffen geweſen.*
ZƷuletſt hab ich beyde E. Sf. G. nit one vꝛſach zuſammen zu Patronen die-ſes Wercks erwehlet/ dieweil euwerer Fürſtenthum̃en vnnd Herꝛſchafftengrentzen an etlichen oꝛten zuſammen ſtoſſ en/ beyder theil vnderthonen einsanderen lieben/ friden erhalten/ vnnd alle nachburliche treuw ein ander besweiſen/ wie dann ſolliches von jren Sürſten vnd Ober keiten erſtlich erſtat-tet/ vnd auff ſie kommen. Demnach weil ich voꝛ etlich en ſaren anderer hoch-uerſtendiger perſonẽ bucher erſtlich verteutſchet/ vnd E. F. G.ʒugeſchꝛiben/als namlich/ Hochwürdiger Fürſt/ E. Sf. G. deß Hieronymi Cardani buchVon mancherley natürlichen wercken: vnd dann/ Hochgeboꝛner Fürſt/ C.§. G. deß herzen Pauli Jouij Hiſtoꝛien/ welche jhr gantz gnediglich von mirauff genommen/ hab ich dißmalen mein eigene arbeit/ ſo durch mich ſelbs zuLatein vnnd Teutſch geordnet/ E. F5. G. wollen dedicieren/ guter hoffnungE. F. G. werden diſe mein nutzliche arbeit in gutem verſtehn/ vnd mich jnen/wie bißhar laſſen gnediglich befolhen fein. Gott wolle E. S. G. mit ſamptvnſerem vatterland Teutſcher nation/ lang inn friden vnnd ruw erhalten.
Geben zu Baſel / da man zalt von Chriſti geburt 1568 jar/ am erſten tag
Aprellen/ an welchem Alaricus/ der Teutſchen Gothen Rssnig die ſtatt Rom (im 412 jar) durch den ſturmeroberet.
E. F. Gnaden