2 gochuer:ꝛuͤmpter Teütſcher Perſonen
vs cheiſti ge tein in angeboꝛne ſpꝛaach gebꝛacht/ alß Weſtwind/ Oſtwind/ Jenner/ Hoꝛ-burt 800 jar. nung/ Mertz/ ꝛc.
Caroli Got-
tesforcht.
Wie er aber denn guten künſten/ alſo was er auch der Chꝛiſt enlich en KReli-
gion von ſeiner jnget an gantz geneigt. Deßhalben er auch die Biſchoff vndallerley ſtathpꝛieſter mit hoͤchſter and acht verehꝛet. Er hatt auch kein nam̃-hafftige Kirchen in Tentſchem land o der Frankreich vnbeg aabet gelaſſen/wie dann ſolliches der Cloͤſteren vnd Kirchen mancherley bullen/ vnd koſtliche kleynotẽ bezeugẽ. Er hat auch etliche Kirchen von neüwem erb auwen/vnd mit viel gůteren verſechen/ als man auch zu Aach erkoͤnnen mag. Dennarmen hatt er auch groſſe reichtum̃/ vnd vielfaltige allmuſen außgetheiletwie dann ſollich es auß(einem Teſtament/ fo er oꝛdenlich auffgerichtet/ inwelchem er den Kirchen vnd armen ein theil feiner gůͤteren vermachet/ har-noch offenbar woꝛdẽ. Er iſt auch zu dem fierdtẽ maal durch ein gelüpt ghenRom gezogen/ vnnd der Apoſtel Kirchen mit groſſer andacht heimgeſucht.Deßhalben wurden jhm von allen oꝛthen viel heiligthum̃ vnnd angenemergaabẽ harzu gebꝛacht/ vnder welchem auch die ſchlůſſel zu dem heiligẽ grab/vnd Paner fo man auff der Scha delſtatt bey dem Creütz gebꝛauchet/ gewe-ſen. Wie er aber die Religion vnd den waaren glauben ſehꝛ gefürderer/ alſohat er auch groſſe krieg gefůͤret/ alſo das man nicht erkoͤnnen/ ob er zu fridenoder kriegs zeytten herrlicher geweſen. Denn er hat ein ſtarcke mannliche geſtalt/ einen geraden leib/ groffe augen/ froͤlich angeficht langen bart/ vnndwas denn feinden foꝛchtſam/ wie man dann dieſes auß ſeiner ſtarcken bruſtvnd langen ſchinb einen/ ſo noch zu Aach vorhanden/ erkennen mag.
Brleg in. Den erſten krieg hat er mit den Aquitanieren gefuͤret/ welchen fein vatterquitanten. Pipinus angefangen/ vnd nicht gar außgemachet. Inn dieſem iſt er/ ſo bald
im alters halben gezimmet/ dem vatter nochgeuolger/ vnd mencklichem eingroſſe hoffnung gegebẽ/ was mit der zeit für ein mañlicher Fürſt auß m werden ſolte: er hat auch daſelbẽ den erſten zug loblich volbracht. So bald aberder vatter geſtoꝛben/ iſt er mitt der herꝛſchafft einmütiger wahl an ſein ſtattKonig worden. Da zumal lebet fein bruder Carolomannus/ mit welchem erdie Reich getheilet/ etliche feindſchafft mit groſſer gedult nit geachtet/ auchhiemit allen verbunſt vber wunden. Als dieſer allein zwey jar gelebet/ ſeindalle Reich mitt der vnderthonen bewilligung anff jhn gefallen. Deßhalbenhat er denn Aquitaniſchen krieg welchen der varter angefangen/ vnd er beyſeines bruders leben erneüweret/ noch deſſen abſterben mannlich wider znhanden genommen vnd glücklich vollendet. Inn dieſem hat er Hunolden/ ſoauff Wayfarum an das X eich kommen/ vberwunden/ vnd inn die flucht gerbꝛacht. Als aber ſich der ſelbig zu mehꝛ malen in der Gaſconier land gethon/warde er von Lupo der Gaſconier Für ſten veryagt/ vñ leſtlich dem Carolovbergebẽ. Wie er dieſen ſig erlanget/ hat ſich Hertzog Lupus mit ſampt Gaſconĩa dem KRoͤnig Earle vnderwoꝛffen.
21amparti. Wie in Aquitanta alle ſachen befridiget/ vnd er(ein Reich bekrefftiget/ iſſchekrieg. der Longopartiſche krieg genolget/ welchen Carolus auß Bapſt Adꝛiani
bitt angefangen. Inn dieſem hatt er Deſiderium der Cangoparten Konigdurch ein lange belegerung gar ermůdet/ vnd leſtlich durch auffgebung/ zgnaden angenommen. Er hatt auch Adelglſen deſſelbigen Sohn/ auff welHen menckũch fein hoffnũg geſetzet/ nicht allein auß dem Reich/ ſon der auchauß gantzem Italien genoͤtiget 3zuziechen. Nach dieſem hat er den Koömerenwas hnen vochin entzogen wider zu handen geſtellet/ vnd Bapſt AdrianoItalien gantz gefreyet/ vnnd fridſam zu beſitzen verlaſſen. Denn wie er dieTangoparten vberwunden/ hat er Konig Deſiderium vnd feine kinder innein ewige ellend verwiſen. Alſo iſt Italia durch ſeinẽ feldzug in.
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