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Beſchꝛelbun g/ der Ander theil. 3
hochen ſtath kommen/ vnd die Religion zu groſſtr würdigkeit erhebt woꝛ⸗ Võ Chriſti geden. Es haben ſich auch faſt alle Stett ab feiner groſſen miltigkeit vnd frey⸗ burt so jar.
gebtgkeit verwunderet. Snÿr nemlich aber hat er Floꝛentz/ ſo vorhin durch dieGothen verbꝛennet/ wider erbauwen/ vnd dermaſſen zu gerichtet das manfie für die ſchoͤneſte Statt in Italien gehalten.
die Sachſen gefnͤret. Dann er was jhm ſehꝛ beſchwerlich/ vnnd warde durch krieg.
der heyden abfaal zu mehꝛmalen erneüweret. Er was von feinem vatt er Pipino angefangen/ vnd durch jhn kümerlich in dem dreyſſigeſten jar vollen-der. Inn dieſem hatt er die zoꝛnmutigen Sachſſen/ welche ſich jjm grauſamwidẽrſetzet/ dermaſſen bezwungen/ daß fie ſich nicht allein vnder das joch ſeines Reich begebẽ/ ſonder auch den ware Chꝛiſtenlichen glaube angenom̃en/welche vorhin mit groſſem eyffer die Abgoͤtter verehꝛt/ vñ jnẽ angehangen.
In dieſer zeit hat auch der Beyeriſch krieg angefangen/ welchen LCuitber. Beyeriſcha/ Hertzog Thaſſilons haußfrauw vnd Konig Deſiderij dochter/ erwegt. krieg.
Dann dieſe begeret jhꝛes vatter verwey fung durch den man zu rechen/ be-ruͤffet die Hunnen in das Teutſche land/ vn machet mit jnen ein bündtnuß/damitt fie ſich Carolo deſter freudiger wider ſetzen vnd den fig erlangen mochte. Es hat ſich aber Carle eylend vm̃ einen gezeug bewoꝛben/ vnnd fein laͤ-ger an denn fluß Lech geſchlagen/ welcher die Beyeren von den Schwabenabſünderet/ dafelbẽ hat er jhꝛen hochmut gedem̃et/ die Beyer in der ſchlachtvberwunden/ vnd Thaſſilonem dahin gebꝛacht daß er ſich ergeben/ vñ Theoden feinen Sohn zu einẽ pfandbürgen vberantwoꝛten muͤſſen. Es hat auchThaſſilo geſchwoꝛen/ er welle jhm zu ewigen zeiten gehoꝛſam̃e le‘ ſten. Als eraber harnoch feinen eyd vberſechen/ wider abgefallen/ vnd ſich feiner oꝛdenlichen Oberkeit widerſetzet/ warde der Konig auß zoꝛn bewegt/ daß er demThaſſilon vñ ſeinem Sohn wol das leben geſchencket/ aber doch beyden einblatten geſchoꝛẽ/ ein kutten angelegt/ vñ in ein kloſter geſtoſſen. Dergeſtalt
bekame er jꝛ land/ welches er auch feine Sohn Pipino zu reglerẽ vbergeben. SunniſcheAuß dieſem krieg iſt ein anderer geuolget ſo viel ſchwaͤrer geweſen vnnd krieg.
Auariſch genenne⸗/ welchen er wider die Hunnen/ ſo auch Auaren geheiſſen/mit groſſem gemüch acht jar lang gefůret. Dieſe beſaſſen zu der ſelbigen zeitauch den groͤſſeren theil in Oberen Pannonia oder Oeſterꝛeich/ welches ſichvon dem waffer Enß biß gehn Rab hinab erſtrecket. Inn dieſem land wasRingen deß KRogani vnd der Huñen Königlich Palaſt/ ſo mit groſſer reichtum̃ erfüllet/ welche ſie lange zeit denn vmligenden voͤlckeren abgetrungen.Es hat Carolus dieſen platz mit groſſer mannheit durch den ſturm oberet/die Auaren auß dem gantzen land vertriben vnd vber daß waſſer Teyß versyagt/ alſo das in dieſem krieg faſt der Hunnen gantze Adel erſchlagen woꝛ-den. Mann argwonet es haben die Auaren voꝛ zeiten jhꝛ alten haupt ſitz andem oꝛth gehabt/ ſo von den Vngaren Auar vnd von den Teutſchen Alten-burg geneñet. Wie man nun jhꝛen Koͤniglichen Palaſt eroberet/ haben dieFꝛancken ſhꝛe geſamleten ſchaͤtz geblünderet/ vnd ſeind durch jhꝛe guter ſehꝛreich woꝛden. Es hat auch Carolus auß den ſelbigẽ gůteren an dieſen oꝛthenviel Kirchen auffgerichtet vnd reichlichen begabet/ wie man dieſes bey vn-fer Frauwen alten ſtifft zu Offen/ welches harnoch zu der weiſſen Mar ta ge-nennet/ vermercken mag.
Hiemitt hatt er auch die Hiſpanier bezwungen/ wie wol auch ſein gezeug;als er wider wellen harauß vberden Runtzenal zlechen/ von denn Gaſconie-ren/ ſo ſich heimlich in jhꝛem voꝛtheil gelegt/ etlicher maſſen beſchediget. Dañdaſelben hat er Rolanden feiner ſchweſter Bertha Sohn/ einen manlichenFeldherꝛen/ darzu Anshelmum feinen hoffmeiſter/ vnnd Erhardten(einen
a ij Truckſeſſen
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SGiſpanierieg.