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Beſchꝛeibung/ der Ander theil.
ſich feiner eignen geſatzen bꝛauchen vñ zu friden oder kriegs zeit beyd er Rei⸗ Võ Chriſti ge
chen gute freünd ſollen ſein..
Als nun Carolus Keyſer erwehlet/ vnd über volgemeldte krieg auch denScſauoniſchen/ Noꝛdmañiſchen/ Deñiſchen/ vnd Behem̃iſchen glücklichenvollendet/ hat er ſeines Reichs grentzen weit vñ bꝛeit außgeſtrecket. denn erhat zu ſeines vatters Reich auß Aquitanien/ Gaſconien/ vnd das gantz Py-reneiſch gebürg biß zu dem fluß Hiber gebracht/ deßgleichen gantze Italien von Auguſta Pꝛetoꝛia biß in minder Calabꝛien/ da die Gꝛiechen vnd Bene-uenter mitt einanderen gegrentzet. Demnach Sachſen / welches ein groſſertheil Teurſchen land iſt/ mit ſampt Oberen vnd niderẽ Pannonia. alſo auchHiſtriam/ Ciburniam/ vñ Dalmacien/ daß er den Gꝛiechiſchen Keyſerẽ ſehꝛnoch geweſen. Zu letſt hat er auch die Barbaren vnd vngleubigen voͤlcker fozwiſchen dem Rhein vnd der Weyyel/ auch zwiſchen der Thonauw vnd demgroſſen meer gewonet/ under ſich gebꝛacht. Diſe krieg hat der gewaltige Reyſer in ſechsunduiertzig jaren zum theil durch ſich ſelbs/ zum theil durch feineSoͤhn/ oder Feldherꝛen mannlich vollbꝛacht/ alſo daß er billich von allen volckeren mitt dem zun am̃en der groſſe Keyſer geheiſſen. Denn er hatt fein lobdermaſſen gemehꝛet das alle Koͤnig vnd Fürſten feiner fründtſchafft bege-ret. Es warde auch Aaron der Perſier Konig durch deſſen namen bewegt/daß er jhm durch feine Legaten koſtliche gaben zugeſendet/ vnnd bündtnußmit jhm gemachet/ welches denn auch die Gꝛiechiſche Keyſer durch jhꝛ viel-faltige bottſchafft volibꝛacht. er hat auch der ſelbigẽ verbunſt durch gedult/vnd jhꝛ harrneckigkeit durch großmuͤtigkeit leicht lich vberwunden.
burt 8 o o jar.
Es hat Carolus nach einanderẽ fünff ehefrau wẽ/ erſtlich Galien am wel; Caroli che:che Galaſtrien deß Konig zu Toleten Dochter geweſen/ von welcher er keine weiber vndkinder gezeunget. Zan dem anderen Hermingarden Deſtderij der Langopar⸗ kinder.
ten König Dochter. dieſe hat er nach einem jar wider von jhm gethon/ wel»ches ſeiner muter Bertha ſehꝛ miß fallen/ wiewol erin allen anderen dingenjren gern will fahꝛet. Zu dem dꝛittẽ name er Hiltegarden/ Hiltepꝛanden deßHertzogen in Schwaben Dochter / welche an foꝛm vñ geſtalt ein ſchoͤn weib/darzu mit viel tugendten bezieret/ alſo das er dieſe inniglichen ſehꝛ geliebet.Auß dieſer gebare er dꝛey Soͤhn/ namlich Carle den Konig in Fꝛãckreich/ Pipinum den Koͤnig in Italien / vnnd Qudwigen den König in Aquitanien /welcher noch jm Keyſer woꝛden. Er hat auch dꝛey Döͤchteren von jren/ nam̃lich Rhotruden/ welche Conſtantino der Gꝛiechen Keyſer vermechlet/ wie-wol Irene ſein muter dieſe ehe verhind eret. Deßhalben beleib dieſe Rothꝛu-dis vnuermechlet dieweil fie keinẽ/ ſo eines minderẽ ſtath/(ich verheuradtenwellen. die andere Dochter was Bertha/ vñ die dꝛitte Giſela welche jr junck-frauwſchafft verlobet keüſch zuhaltẽ. Zu dem vierdten name er Faſtrud amGꝛaffe Katolij Dochter/ ſo auß der alten Teutſchen Francken ſtam̃en erbo-ren/ dieſe was von natur vnmilt/ vnd bꝛacht jhꝛen herꝛen/ fo von natur milt/daß er auch etwann ſehꝛ ſtreng geweſen. Von dieſer hatt er zwo DöchterenTheodoꝛam vnd Hiltruden. Zu dem letſten name er Lüthgarden ſo bey denSchwaben von Edlem ſtam̃en erboꝛen/ von welcher er doch keine kinder ge-habt. Als aber dieſe geſtoꝛben/ erbielte er etliche Kebsweiber bey ſich/ dannweil er offt groß leid erfahꝛen/ wolt er ſich nit mehꝛ in den ehelichẽ ſtand begeben. Die erſte hieſſe Gerſſuinda/ ſo bey de Sachſen von Edlem geſchlecht er-boꝛen/ vnnd gar ſchoͤn geweſen. Von dieſer zeuget er ſein Dochter Adelthru-dim. Nach dieſer hat er Reginam/ von welcher er Dꝛogonem vnnd Hugenzwen Sohn erboꝛen. Demnach Adelinden/ auß welcher er Theodeꝛicum be-kommen. vnd letſtlich die Himmelthiuden/ welche jhm Pipinum geboꝛen/ ſomit dem zun am̃en der hoger geheiſſen. Dieſer warde ergriffen daß er wider
a ii Konig