18 gochterꝛumpter Tei tſcher Perſonenvs chriſtige in Rems geſalbet vnd mit der Keyſerlichen Cron bezieret. Als dieſer Bapſtburt 834 jar. allein ſiben Monat verharꝛet/ vñ Paſchalis ohne deß Keyſers bewilligungan deß abgeſtoꝛbnen ſtatt kommen/ itt er gantz demuͤtig für den Keyſer kommen/ vñ jhn gebettẽ er welle jm verzeichen. Es hatt der Keyſer dieſen durchBernhardten der Langoparten König/ vnd den Biſchoff zu Arelat ehꝛlichentpfangen/ vnd wie dieſer feinen irthumb erkennet auch verſpꝛochen/ es folte fürthin die Keyſerliche Mayeſtet nicht mehꝛ dermaſſen verletzet werden/wider laſſen fridſam gehn Rom ziechen.Keyſers mil · Hiezwiſchẽ iſt Bernhardus Pipini deß Keyſers bruder Sun/ auß etlichergefeit. rathſchlag võ dem Keyſer abgefallẽ/ vñ die engẽ Clauſen in dem Alpgebürgdurch einẽ zuſatz beſtetiget/ damit er nit in Italiẽ kom̃en mechte. Als d Rey;fer diefes verſtandẽ hat er einẽ wolgerüſterẽ gezeug dahin abgefertiget/ vnddieſe ſo in dem bundtſchu geweſen dermaſſen er ſchꝛecket/ daß ſich Bernhardtvõ jm ſebs ergeben/ vn(ich auff deß Reyſers miltigkeit ver laſſen: auff dieſeswurdẽ auch deß Keyſer s überige freünd bewegt/ vnder welchẽ Anßhelm derBiſchoff zu Meylãd/ Alphõſus der Biſchoff zu Cremona / vñ Theodolphusder Biſchoff zu Oꝛliẽs geweſen/ daß fie ſich Cudwigẽ vnderwoꝛffen. Wie mõnun das Recht über ſie gehn laſſen/ wurdẽ ſie alle durch die Ritterſchafft võdẽ leben zu dẽ tod verurtheilt. Es hat aber Ludwig den Bernharden alleinſeines geſicht beraubet/ die Biſchoffe von ſhrer würdigkeit abgeſetzet/ hnendas leben geſchencket/ vñ zum theil in die kloͤſter geſtoſſen/ zum thiel in das ellend verwiſen. Als aber Bernhart dieſe ſtraffen mit groſſer vngedult ent-pfangẽ/ v5ñ man einer groſſen entpoꝛung beſoꝛget/ warde er mit etliche(einesanhang mit dem ſchwert gerichtet, Auß den eingeſchloſſenen Biſchoffen iſtTheodolphus harnoch Apt zu Ligerẽ woidẽ. Wie ſich aber etliche groſſe herrẽ abermalen wider Reyfer Ludwig verb undẽ/ vnd dieſer vnder den ſelbigẽergriffen/ warde jm wol von dem from̃en Keyſer das leben geſchencket/ vnddoch gehn Angiers in die gefencknuß gelegt. Als nun der Keyſer mit ſamptder Pꝛieſterſchafft vn dem volck auff den Palmtag daſelbẽ noch gewonheitherꝛlich fürgezogẽ/ hat diſer Biſchoff/ welcher auch ein Poet vn guter Muſicus geweſen/ mit lauter ſtim̃ ein hymũ geſun gẽ/ welchẽ er gemachet/ vn hat-nach allethalbẽ in ð kirchẽ geſungẽ woꝛdẽ Gloria, laus& honor tibi fit,rex Chriſte redemptor,&c. Da verwund eret ſich alles volck ab jm/ alſo das der Keyſerdiefen Biſchoff auß der gefencknuß erlediget/ vnd fein ſchuld verzigen.Ludwig gei Es hat Ludwig zwo frauwen noch einander/ erſtlich Hermengardt/ Her-. vnd kin tzog Ingram von Sachſen Dochter/ von welcher er diey Sãahn erboꝛen Los; tharĩũ(ein erſtgeboꝛnẽ/ wel chem er harnoch an Bernhardtẽ ſtatt König inIt alien geoꝛdnet/ ſo auch dem Vatter in dem Keyſerthum̃ geuolget/ vñ vonapſt Paſchali gekroͤnet woꝛdẽ. Demnach Pipinũ/ welchen der vatter in A quitanien geſendet/ vñ jm Gꝛaffen Thieterich von Matrich Dochter zu derche gegebẽ. Diſer Farbe voꝛ ſeinẽ vat rer vñ verließ einen Sohn/ fo auch Pipinus geheiſſen. zu letſt Qudwigẽ/ ſo harnoch mit dẽ zunam̃en der elter geheiſ-fen darzu Konig in Teutſchẽ land/ Beyerẽ/ vñ Oſtfrãcken worden. Zu dẽ an-derẽ hat er Judith/ Welphen def erſtẽ Gꝛaffen zu Altoꝛff in Schwabẽ Dochter vñ Ethĩconis ſchweſter/ ein gantz ſchoͤne hochuerſtendige frauw: auß diefer bekame er ein Sohn Carolum/ ſo harnoch der Kaal geheiſſen/ vnd RomiBeyſers feld ſcher Keyſet worden. Keyſer Ludwig bekame in kriegen ein groſſes lobzeug. dañ er hat die Bꝛitannier welche von den Francken abgefallen über wundẽ/vñ jren Konig erſchlagẽ. Nach diſem hat er die Gaſ. conier durch feine SunLud wigẽ derma ſſengedem̃et/ daß fie verzeichung erlãger vñ jre waffen hingelegt. Hiemit hat er auch der Pannonier Tyranen / welcher Aquilegiẽ mitrieg überzogen/ veriagt vnnd letſtlich vmgebracht. Wie auch die Meerau-ber auß Dacia in Aquiraniam gefallẽ/ vnd alles verherget/ hat er fie in demſtreyt üjberwundẽ. Es hat auch dieſer Keyſer mit den Bulgaren fridẽ ö.e
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