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Beſchꝛeibung der Ander theil. 225
=.] Von Chriſtitzog Gueiph dieſes kloſter an ein höher oꝛt gelegt/ von neuwem erbauwen/ geburt 1099,
vid den Benedictiner oꝛden darein gefurer/ inn dem ioo 4 jar. Dleſes warde jar.
ein halb meil von Rauenſpurg bey dem alten flecken Altoꝛff Weingartengenennet. Es iſt dieſes kloſter von den Fürſten in Bayeren vnd Schwabenreichlich begabet/ darzu der Guelphen ſtammens begrebnuß in S. OſualdCapell ein lange zeit geweſen. Wie auch Heinrich der Hertzog in Bayeren/als jm(ein haußfrauw geſtoꝛben/ ſelbs darinnen ein Münch woꝛden/ hat erdieſes erneuweret/ vnd mit gewiſſen grentzen etweiteret/ in dem 122 jar. Alsaber dieſes Benedictiner kloſter erſtlich angangen/ warde gemeldeter Besringer durch ſeine tugendt daſ⸗ elbſt ð erſte Apt erkoꝛen. So bald er dz amptangenom̃en/ hat er die jünger fleiſſig in Gottsfoꝛcht vnd freyen Fünfte vn-der wiſen/ vnd htemit einen groſſen namen bekom̃en. Als er dermaſſen langfür geſtariden/ iſt er letſtlich geſtoꝛben/ vnd Adelhelmum zu einem nach farẽgehabt. Bruſch. in Monaſt. Germ..
der Andechs Sohn geweſen. Weil er einer guten art/ iſt er durch deß vatters befelh inn al-len guten künſten vnnd erbarkeit aufferzogen/ alſodaß er ein from̃er heiliger mann woꝛden. Deßhalbẽals die Kirch zu Bamberg jren Herren verloren/ iſtOtto mit gemeiner wahl daſelbſt Biſchoff erkoꝛen/in dem zz jar(eines alters/ da man zaltnoꝛ jar.. di-N[em ampt iſt er mit groſſer weiß heit vnnd auffrech-igkeit viel jar verharꝛet/ auch hin vnnd wider viel. klöͤſter geſtifftet. Auß diſer vꝛſach warde Bolis lausZn der Hertzog in Poland bewegt/ daß er jhn ermanet/er ſolle die Pomeren in Chꝛiſtenlichem glauben vnderꝛichten. Alſo zoge Ot-to dahin/ pꝛediget den einwoneren in Pomeren das Euangelium/ vn tauf-fer die dꝛey bꝛuder vnd Sürſten deß lands/ namlich Ratiboꝛum/ Bugis lañ/vnd Suantebolcum. Nach dieſem hat er hin vnd wider Pfarrkirchen auff-gerichtet/ vnd den Pomeren Adelbergen einen gelerten mann zu einem Bi{hoff gegeben. Weil aber inn dieſer zeit auch Hertzag Wartis aus getauf-fet/ vnd nach feines vatters abſterben wider von dem Chꝛiſtenlichen glau-ben zu der Heyden jrthum̃ getretten/ iſt Otto zu jm gezogen/ vnd zu der waren erkantnuß Gottes gefuͤret/ auch die Abgoͤtter daſelben zerſtoͤꝛet. Alsauch hernach inn dem nns jar etliche Pomeren inn dem glauben geſchwan-cket/ vnnd ein theil widerumb zu den Abgoͤtteren gefallen/ iſt der alte Ottowider inn Pomeren gezogen/ vnnd die C hꝛiſten inn waren glauben geſter-cket/ auch die anderen jhrer jrthumb über zenget/ vnnd wider auff die rechteban gebꝛacht. Zuletſt iſt er widernmb gen Bamberg kommen/ inn dem ſi-bentzigſten jar feines alters/ da man zalt tanſent hundert vnnd neun vnnddꝛeyſſig jar/ wie ein heiliger mann geſtoꝛben vnnd begraben worden, Erwarde auch an dem letſten tag Septemb. in dem ud jar her nach ershebt/ vnd in der Heiligen zal angenom̃en. Crantz inMetr. Monſt.libʒ.
Salman
11005