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244 Sochuerꝛumpter Teütſcher Perſonenvon chriſti(einem Biſtumb jhꝛe klöͤſter beſchloſſen vnnd jh nen verbotten hinauß zu-geburt 1130 gehn/ damit fie kein anlaß zu geilheit bekemend. Diſem feinem exempel ha,6 ben auch andere Biſchoff geuolget. Als er dergeſtalt vmb das itzo jar ein ſe-; liglich leben gefůret/ hatt er zu letſt in dem vvj jar/ das ampt mit ſampt ſei-nem leben verlaſſen/ vnnd iſt inn feiner Kirchen ehꝛlich begraben worden.
Anon.& Crantz. in Metrop. 6. cab. 7.
dutnus J. Apt zu Banthen.
. ae Aldninus iſt von frommen elteren erboꝛen/; Bern in dem kloſter Pꝛifelingin bey Regen-ſpurg dermaſſen wol aufferzogen/ daß er einfrommer vnd gelehꝛter mañ woꝛden. In diſer zelthat Otto der Biſchoff zu Bamberg / das Benedi-ctiner kloſter Banthen Wirtzburger Biſtum̃/ ſzwiſchen iechtenfelß vnnd Staffelſtein gelegen/, mit eines Gꝛauẽ von Wolffenwack hilff wider er-J neüweret/ vnd reichlichen begabet. Diſes was vor.= A ſechtzig faren erſtlich auff einem berg angefangen;. a,, da die alten Freyherzen von Banthen/ vnnd har-WE AA nach die Marggrauẽ vo Vochberg jhꝛ veſte ſchloßgehabt. In diſem ſchloß iſt S. Rünigundt von S. Alberaden auffer zogenwoꝛden/ welche Alberada in dieſem kloſter vnder der heilige Ir n e.Altar begraben. Es woneten zu anfang weyb vnnd man in dieſem kloſtet/weil aber dieſes durch vnfahl gar abkommen/ wurden dle frauwen hinweggethon/ vnnd das erneuweret kloſter allein den Benedictiner Münchenvber geben/ in dem u27 jar. Es warde auch dieſer Balduinus auß ſeinem kloſter berůffet/ vnnd an dieſem oꝛth von S. Otten der erſte Apt erkoꝛen. wieauch die Kirchen vollendet/ hatt fie S. Otto Gott/ S. Perer vnnd S. Diesnyſio zu ehꝛen geweyhet. Wie Balduinus dergeſtalt lang fuůrgeſtanden/ iſter zuletſt geſtoꝛben/ vnnd 0 München inn feinem kloſter gelaſſen. Bruſch.
in Monaſt. Germ.;
Scotigena ein Exanck.
¶OQꝘ Cotigena iſt von jugendt an dem ſtudieren
Dion obgelegen/ vnd in freyen künſten ei-
nen zimlichen verſtand bekommen. Deßhal-
ben hat jn der Biſchoff zu Wirtzburg zuſich beruͤf-
fet/ ihm ein ehꝛliche beſoldung veroꝛdnet/ vnnd be
folhen zu Mirtzburg die freyen künſt zulaͤſen. Wie
auch Keyſer Heinrich v. wellen gehn Rom ziehen/
hat er dieſen Scoꝛtigenam zu jhm genommen/ vnd
jhn wellen vnder ſeinen hoffleüthen haben. Vnder
anderen empteren hat er jhm befolhen/ er ſolle alles
A) oꝛdenlich beſchꝛeiben/ was ſich in dieſer reißfart taͤg
SA ea lich zutragen/ vnnd in ein rechte Hiſtoꝛien ziehen.
Dann es was vnſeren Altuoꝛderen ſehꝛ viel daran gelegen/ daß jre ehꝛliche
tathen recht verzeichnet/ vnd den nachkom̃enden die warheit fürgetragen
wurde. Alſo hat Scotigena in dꝛeyen bůcherẽ diſen feldzug beſchꝛiben/ vnd
was er ſelbs gegen würtig erſehen/ bey gůter treüw zu Latein verzeichnetDeßh alben iſt er dem Keyſer vnd allen Fürſten ſehꝛ angenem ger
weſen/ da man zalt nach Chꝛiſti geburt 1135 jar. Cranæ,in Sax lib.. cap zi.;
Froninus