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Beſchꝛeibung/ der Ander theil. 245Croitintts J. Apt zu Salmanſwiler. 2
1 En S Rouinus iſt von ehꝛlichen elteren erboꝛen/, Mond dem kloſter Lucell in allẽ tugendtenAa ON. onnd künſten wol auffer zogen woꝛden/ alſo9. BE 1 daß er bey mencklichem einen groſſen nammen er-; s 4 SS langet. In diſer zeit woneten from̃e leuth ein halb. G meil von dem Bodenſee zu Salman ſwiler vn dies
netẽ Gott ohn vnderlaß/ oder vollbꝛachtẽ jr handY arbeit, als Guntherus ein Freyher: zu Adelſreütẽvnd mannlicher Ritter diſes verſtanden/ hat er anAN diſem oꝛt ein nam̃hhafftig Ciſtercienſer oder Bernhard iner kloſter geſtifftet/ vnd dieſes mit viel gu»W reren verſehen/ da man zalt i 133 ſar. Er fuͤret einenſchwartzen wider in einem roten feld/ iſt auch harnach ſelbs in diſem kloſterchꝛlich zu der erden beſtattet woꝛden/ im 1135 jar. Es hat dieſes kloſter har-nach zugeno m̃en/ vnd iſt von Keyſer Friderichẽ auch von Burckardt demBiſch o f zu Saltzburg reichlichen begab et woꝛden. Sie haben auch durchjh gůte hauß zuwegen gebꝛacht/ das man ſehꝛ viel Couentbꝛuder dariñenerhalten mag. Wie nun dieſes gewaltig kloſter erſtlich angefangen/ wardeFrouintis durch ſeine tugendt von Lutzel beruͤffet/ vnd zu Salman ſwilerder erſte Apt erkoꝛen. Dieſes ampt hat er mit groſſer demůt angenommen/alles in dieſem kloſter oꝛdenlich angerichtet/ vnnd iſt der jugendt ein gůteexempel geweſen. Als er dergeſtalt 28 jar gantz loblich fuͤrgeſtanden/ iſt erzuletſt in dem ud: jar geſtoꝛben/ vnnd von feinen bruͤd eren mit groſſem leidbegraben woꝛden. Chron. Sal- g ES
Eotharius Voͤmiſcher Kepler.
Z Otharius iſt Gebhardten deß Grauen zu
; Schwepplenburg vnd Arnſpurg/ auch Hed-wigen der Burgreuin zu Nuͤrenburg ſohngeweſen/ von welchen er auch inn allen tugendtenwol aufferzogen/ alſo das man von jugendt an ſeinwunderbar gute art an jm erköͤnnen mogen. Deß-halben als Magnus der Hertz og in Sach ſen vnndletſte ſeines geſchlecht in dem krieg gefangen/ auchin dem thurn geſtoꝛben/ warde er von Key ſer HeinSS rich v. Hertzog in Sachſen erwehlet. Wie nun der,,. Reyfer geſtoꝛben/ vnd ein Reichstag von den Für,m,, IH Ten zu Mentz gehalten einen neüwen Keyſer zuwebien waren jhꝛen vier ſo deß Reichs begeret/ nam̃lich Sriderich der Her-tzog in Schwaben / Conradt der Hertzog inn Francken Keyſer Heinrichenſchweſter ſon/ auch deſſen bꝛuder Lüpoldt der Marggraue in Oeſter: eich/fo harnach in der Heiligẽ zal angenom̃en/ vnd Carolus der Gꝛaue in Flanderen. Dañ als Keyſer Heinrich v. geſtoꝛben/ waren die Keyſerliche gezierden bey feinem vetterẽ beliben/ alſo das der mertheil zu anfang vermeinet/es ſolte Conradt Keyſer werden/ wie er dañ auch harnach/ wie Cothariusgeſtoꝛbẽ/ auff jn geuolget. Wie ma aber angefangẽ zu der wahl zugreiffen/auch der Ertzbiſchoff zu Mens dieſen Fridericum geh aſſet/ hat ſich begebẽdas dieſer Lotharius wider alle fein hoffnung vnnd faſt genotiget Romi-ſcher König woꝛden. Er was ein weyſer/ frommer/ vnd beſcheidener Fürſt/welcher durch fein reicht humb vñ mancherley Sieg ſehꝛ gewaltig genen,x ij s
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