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252 gochuerꝛuͤmpter Teütſcher Perſonen
geburt 1139jar.
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mit groſſem koſten vollendet: nach dieſem hat er S. Thomas Kirchen er-neüweret/ vñ dergleichen auch in S. Columbani Kirchen vollbꝛacht. Weilbißhar zu S. Peter allein vier Choꝛherꝛen geweſen/ hat er noch acht hinzu-gethon/ vnndð jhnen rechte regel zů leben fuͤrgeſchꝛiben. Man nennet dieſesoꝛth zu dem jungen S. Peter von wegen Sanct Peters alte Kirchen/ ſo zuStraßburg vorhanden. Als er dermaſſen fein Biſtumb in die xix jar ver-walten vnd ſehꝛ bezieret/ iſt er in dem ug/ jar geſtoꝛben/ vnd bey dem jungenS. Peter mitt einer ehꝛlichen grabgeſchꝛifft zu der erden beſtattet woꝛden.Anon. in Epiſc. Argent.
Gertticus I. Apt ztt Waldſaſſen — Eruicus iſt in Weſtphalẽ auß der Edlẽ vonVr,,. ſtam̃en erboꝛẽ/ vñ in allẽ Ritterlichen uͤbungẽ dermaſſen aufferzogẽ/ daßZA er ein dapfferer ſtreyrbarer jüngling woꝛden Nachdiſem begeret er der fuͤrnem̃ſten Koͤnigen vnd Fürſten Hoff zubefichtigen vnd ſich nach weiter in tu-gendtẽ zů kö diſer zeit begab ſich/ daß er auchin Bayeren zu Theobalden dem Marggrauen zu
M Vochburg kommen/ fo zwiſchen Regenſpurg vndPi ,, Ingolſtatt gelegen. Dieſes was auch ein ſtreytba-ZA{fl X ice ſüngling. Deßhalben weil fie einerley gefinnet/
, TA Ca geſelleten fie ſich zuſammen/ vnd zogen hin vnd wi-der auff die u der Fürſten Hoͤff ob wol Theobald weyb vnd kin-der gehabt. Es hat ſich aber auff ein zeit begebẽ/ als der Thurnier ernſtlichangangen/ das dieſe beyd einander nicht erkoͤnnet vnd feindtlich zuſam̃engerennet:damalen hat Gerwicus dieſen Fuͤrſten getroffen/ vnd faſt toͤdli-chen verwundet. wie er dieſes vernommen/ hat er allen dieſen kriegs ůbun/gen vꝛlaub geben/ iſt bey Coln zu Sigeberg ein Münch woꝛden/ vnd vnbe-kandt den Benedictiner Oꝛden angenommen. Es ſchlůge auch Marggraue Theobald in ſich ſelbs/ zoge wider heim zů weyb vnd kinden/ da er dannauch in ſeinem land das kloſter Reichenbach geſtifftet oberthalben Regenſpurg. Nach dieſem warde auch Geruicus durch feine tugendt zu Sigen-berg Gaſtmeiſter geoꝛdnet. Wie nun auff ein zeit Chuno der erwehlte Bisſchoff zu Regenſpurg/ wie er von Pareyß wellen heim ziehen/ an diſem ouhuͤbernacht beliben/ vnnd Geruici tugendt verſtanden/ hat er bey dem Apterlanget/ daß er ihm diſen Geruicum zugeben/ damit er bey jhm zu Regenſpurg als der geheimeſte Rhat verharꝛet/ welches auch Geruicus gern ge-thon. Weil er aber ein luft zu dem Geiſtlichen(Fand getragen/ vnnd nichtwellen an dem Hoff verharren/ hat er su letſt von dem Biſchoff bꝛieff auß-gebracht/ daß er möge in dem wald wonen/ vnd in Regenſpurger Biſtum̃ein oꝛrth ſůchen/ ſo zů einem kloſter tuglich.
Als er dermaſſen vmbgezogen kame er an ein luſtig oꝛth fo kolergruͤn genennet/ zů welchem allein die jeger kommen. daſelben fellet er die beüm harnider/ vnd fienge an für ſich vnd ſeine geſellen ein betthauß zurüſten. Hie-zwiſchen zoge Theobaldus von Egran auff das geyegt: wie er geſehen daßder wald gefellet/ vnd man angefangen bey dem gewild zuwonen/ was erſehꝛ erzürnet/ rennet hinzu/ vnnd fraget dieſer tath vꝛſach. Da kam Gerui-cus für jhn/ zeiget ihm den nammen an/ vnd eroffnet jm fein fůrnemmen.Als Theobald feinen lieben geſellen erkoͤnnet vnd geküſſet/ hat er jm fo vielin dem wald geſchencket als er inn einem tag vmbgehn mögen. erg Ce.
warde
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