Buch 
Der ander Theil Teutscher Nation Heldenbuch : Inn diesem werden aller hochberümpten Teutschen Personen, Geistlicher und Weltlicher, hohen unnd nideren staths, Leben unnd namhaffte Thaten gantz warhafftig beschrieben ... von dem Grossen Carolo ... har, in die siebenhundert jar, biss auff Keyser Maximilian den ersten ... / Erstlich durch den Hochgelerten Herren Heinrich Pantaleon fast auss aller voelckeren Historien ... fleissig in Latein zusammen gezogen, unnd mit sampt aller beschribener personen büldtnussen ... künstlich fürgestellet. Jetzmalen aber von dem ... Authore selbs verteutschet, reichlich gemehret, und gebesseret ...
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Beſchꝛeibung der Ander theil. 253

warde das nam̃haffte kloſter Wald ſaſſen an dem bach Wundreben erbau von Chriſtiwen/ vnd mit viel vm̃ligenden gůteren begabet. Nach diſem zoge Geruicus geburt 1140gen Clarauall zu S. Bernhardt/ begeret etliche bꝛůder ſein kloſter recht far.

zu oꝛdnen. wie aber daſelbẽ keine voꝛhanden/ kame er gen Volckenr odo/erlanger dꝛey bꝛůder under welchen er Wigandẽ zu einem Pꝛioꝛ veroꝛdnet/vnd alſo dz hunderte kloſter Ciſtercienſer oꝛdens angefangen/ an dem tagOctob. im iʒʒ jar. Es hat Theobald ein ſchoͤne dochter Adelheit/ welche Reyfer Friderich j. vermehlet: durch dieſe kame die ſtatt Egra vnd dieſes neuwekloſter an dz Xdmiſche Reich/ wie es noch auff heutige tag beliben. Wie nunalles vollbracht hat Geruicus dieſe Aptey zuhanden genommen/ auch mitHeinrichen einem gelerten mann treuwlich ver ſehen. Ʒuletſt iſt er geſtoꝛbẽ/vnd ehꝛlich in dieſem kloſter mit ſampt viel anderen SFürſten vnd Herꝛen begraben Bruſch. in Monaſt.

Aolaces ein Kriegsmann in Dennmarck.

5 SM] Denen im u4o jar in groſſem anſehẽ geweſen/!. alſo dz er auch durch deß Königs befelh dz Re-A| giment auff dem meer erlanget. Wie dieſer auff ein

i,, zeit mit den Noꝛdwegeren zu waſſer ein ſchlacht gese Ichon/ was er nit vernüget in feinem ſ chiff mannlich, Bu ſtreyten/ ſonder warffe alle andere rüſtung dann. den ſchilt von jm/ vnd ſpꝛange in der feindẽ ſchiff/ ſoam ſterckeſten geweſen. Daſelben hatt er mitt(einergroſſen ſtangen ye den nech ſten zu boden geſchlagẽ/auch durch(eine grauſamen ſchleg die feind in aller. ZA gefahr bewegt/ daß ſie můſſen deſſen mannh eit zu ſe-hen. Wie er der geſtalt die ruderleut züm theil durch ſtreich erlegt/ oder inndas meer gewoꝛffen/ er auch etliche wunden entpfangẽ/ hat er faſt alleinvon ſo viel feinden ein wunderbaren ſig erlanget. Deßhalben auch hernachAbſalon ð Den nẽ weiße Ertzbiſchoff dieſes weiĩdlichen Feldherꝛẽ groſſe thatofft gemeldet/ vnd der ſtreytbaren jugendt fürgebildet. Sax. Gram. lib

Gckardt. Apt zu Vꝛagia.

8 ter mañ geweſen/ ſo viel aber die andere freyẽ23 künſt vn Philoſophey belanget⸗ hat jn keinerauß den Teůtſchen zu ſeiner zeit als Trithemius be

zeugt) übertroffen. Deßhalben er der erſte Apt zu

in. S. FRaurentze/ welches Vꝛagia genennet in Wirtz-

burger Biſtum̃/ ſo ein Benedictiner kloſter in dem.. ö Otenwald gelegen/ erwellet. D er was mit verſen

Q%N AV vnd andere reden ſeh: wol geůbet. Auß dieſer vꝛſach7 hat er auch viel guter bücher beſchꝛibẽ/ mit welchenk A er feine hohen verſtand den nachkom̃enden geoffen. 1) NEL Da baret. Vnder anderen hat er auch nach deß Boethijart ein groß buch geſchꝛiben/ die München alle Gottes foͤcchtigen zu vn-

derweifen vnd zutroͤſten/ welches er der München Laternen genennet/ vndin fünff theil vnderſcheiden · Wie er alſo feinem kloſter einen groſſen nam̃engemachet/ iſt er zu anfang Keyſer Cunrad ten iij. regierung/ da man zalt ucjar/ geſtoꝛben/ vnd mitten in feines kloſters kirchen ehꝛlich begraben woꝛdẽ.

Trit. in ſcript.* 5 Albertus

Slaces ein dapfferer Kriegsmann iſt bey den 11400

N Ckardt iſt in Heiliger geſchꝛifft ein ſehꝛ geler⸗ 400