Beſchꝛeibung/ der Ander theil. 269
Adamus J. Apt zu Canckenheim.m 5 Dam iſt von frommen elteren erboꝛen/ vnnddermaſſen in allen tugendten vnd guten künfen aufferzogẽ/ daß er ein gelehꝛter vnd frommer mann woꝛden. Inn dieſer zeit warde das nam̃hafftige kloſter Canckenheim Ciſtercienſer Or-den/ nicht weit von dem Mon zwiſchen Culmb ach| vnd Babenberg geſtifftet/ vnd dem kloſter Ebꝛa-, wen zů Viſttieren befolhen/ als Lotharius Key-. fer vnnd Otto der achte Biſchoff zu Bamberg ge-ZA weſen/ welcher auch den boden zu diſem kloſter gesBw oꝛdnet/ im iizꝛ jar. Es warde auch erſt in xx jaren| ZA vnder Eberhardten dem v Biſchoff zu Bamberg vollendet. Es hatt Otto der Sürſt zu Meran vnnd Gꝛaue zu Oꝛlemundtdieſes kloſter reichlich begabet/ wie dann auch Otto der Gꝛaue zu Thꝛuhendingen fo daſelben begraben/ vnnd alle ſeine guͤter dahin vermachet. Deß-halben es auch ſehꝛreich vnnd gewaltig/ alſo das man allen frembden zuroß vnnd fůß daſelben vmb ſonſt herberig verleihet. An dieſem oꝛth war-de dieſer Adam der erſte Apt erwehlet/ welcher auch alles ordenlich ange-richtet/ vnnd durch fein exempel andere zu tugendten ermanet. Zuleſt iſter geſtoꝛben/ vnnd Rabathonem zu einem nachfaren bekommen. Bruſch.in
Monaſt. German.
Conradt herz zu apoltſtein.
geſchlecht wolgeboꝛen/ welches dann vnder
, auß Italten in Welſcheland kommen. Inn der ſel-C bigen zeyt waren zwen Fürſten von Spolet/ wel-che jhren ſtammen zu den Vꝛſineren vnnd altenKRoͤmiſchen Herꝛen gezogen. Weil dieſe deß Rey?ſers parthey/ wurden fie von etlichen Roͤmeren. ihren feinden auß jhrem land vertriben/ vnnd ka-. DA men inn Teutſche nation. Vnder dieſen wonet derWAS. A ein bey dem Schwartzwald in dem ſchloß Vꝛs lin-A gen/ vnnd hatt harnach Schiltach erbauwen. Dernn das Elſaß vnnd bau wet an einem luſtigen oꝛth das ſchloß
.
N...A
ander 30get
Reyfers Conradten ij. da man zalt ı 030 jar/
Von Chriſtigeburt 1150Jay:*
J Ce. iſt von der Herꝛen von Rockſpoletin i150.
Rapoĩtſtein mitt ſampt dem flecken/ fo darunder gelegen vnnd Rappolt-
ſtein geneñ et. Er hat auch das vmbligende land durch deß Keyſers gunſtzu einem lehen entpfangen. Auß dieſem alten Fürſtlichen ſtammen/ welchedoch jhrer voꝛfaren der Sůrſten von Spoletin tittel verlaſſen vnd ſich Herren zu Rappoltſtein genennet/ was dieſer Conradt erboꝛen vnnd in allentugendten auffer zogen. Deßh alben weil er mit groſſer ſtercke an leib vnndgemüt begabet/ zoge er Keyſer Conradt iij Feldleger nach/ vñ bekame beymencklichen durch fein mannheit einen groſſen nammen.Es hatt ſich aber begeben wie die Chꝛiſten inn Syria groſſe noth erlit-ten/ das der Keyſer vmb dem 1145 jar mit viel Fuͤrſten einen gewaltigenFeldzug inn das heilig land angenommen. Inn dieſem was auch Conradtzugegen/ welcher durch fein exempel andere zu mannheit angereitzet. Wiefienun bey Dam aſcum br laͤger geſchlagen/ trate ein grau ſammer groſſer
heid har für/ welcher einem Chꝛiſten ein beſonderen kampff außgebotten/3 10 als nun