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Beſchꝛeibunz der Ander theil. 283nommen eln anderen ein Feldſchlacht zuleyfferen. Es waren bey Guelphen Don Chriſtdie Biſchoff zů Speyr/ Woꝛmbs/ vnnd Augſpurg/ Bertholdt der Hertzog geburt 1161von Jeringen/ vnnd der Gꝛaue von Veringen . Hargegen hatt Hugo auff lar."feiner ſeyten Friderichen den Hertzogen inn Schwaben / auch die Grauenvon Zolleren/ vnd andere vmbligende herzen. Wie nun die ſchlacht angan-gen/ erlanget Gꝛaue Hugo einen nam̃hafftigen Sieg im 1164. jar. Dann eswurden viel auff Guelphen ſeyten erſchlagen/ vnnd bey 90s gefangen. Al-fo bekame Hugo einen groſſen nammen/ ᷣnnd warde ein ſtreytbarer FeldHerz genennet. Sein geſchlecht hat auff heutigen tag feine ſitz in dem Bꝛeißgauw zů Liechteneck/ nnd wurden mitt dem alten nammen Gꝛauen von
iübingen geheiſſen. Monſtz.
Chriſtian Erczbiſchoff zu HentzC auß dem edlen geſchlecht von Bus 1162
a R AB cke erboꝛen/ vnnd in allen tugend aan aufferzo-2 gen/ alſo daß er auch harnach durch ſein groſſe,*. erfarnuß Biſchoff zů Mentz erkoꝛen. Dann er was. mit groſſer leibs ſtercke vnnd ſonderbarer wolre-denheit begabet. Deßhalben hatt jhn Keyſer Fꝛi,derich als feinen Ertz cantzler geliebet/ vnnd groſſeKM ſachen in dem Reich befolhen außzurichten. ach,.. dieſem hatt ſhn auch der Bapſt zu feinem Legatenö W AN. 2.. ern deln ug öö, Biſchoff offt über den hauffen Oberſte geweſen/K U in deß Keyſers nammen den gezeug angefiü-ret. Alſo hatt auch Chriſtian in dem ii 2 jar einen hauffen inn Brabandtbeſamblet/ iſt in Italien gezogen/ auch die widerſpennigen in Tuſcia oderCombardey wider in deß Keyſers gehoꝛſamme gebꝛacht. Es hatt ſich auffein zeit begeben/ da man hat wellen ein ſchlacht thůn/ das Chriſtian in ſei-nen wolgerüſteten waffen bezieret/ mitt eigener hand neün ſtarcker feindvmbgebracht/ vnnd hiemit darch fein mannheit groſſe lob erlanget. Nachdieſem hat er auch die Bononienſer fo mit jhm ſtreitten doͤꝛffen über wun-den/ auch jhꝛe ſtatt in ſeinen gewalt gebꝛacht.An die ſem oꝛth hat er in San ct Michael Kirchen fein kleid geenderet/ Kriegsmandas ampt vollbꝛacht vnnd Gott danck geſagt. Nach dieſem hatt er Ancon vñ Prieſter.zwey jar belegeret/ vnnd die bur ger zu ſollicher armůt gebꝛacht/ daß ſie daslaͤder von den ſchůen geſchniten vnnd für ein ſpeyß gebrauchet. Es was Disſer Chriſtian in viel ſprachen wol erfaren/ kondte Latein/ Gꝛiechiſch/ Ital-ieniſch/ Srantz oͤſich vnd Teutſch reden/ was auch gantz geſchickt groſſe wi-chtige ſachen zů vollbringen. Deßhalben hat Bapſt Paſchalis/ ſo auff deßKeyſers parthei/ dieſen(eh: geliebet/ vnd in groſſer auth oꝛitet gehalten. Ʒůleſt iſt Reyſer SFriderich darzů kommen/ hat den krieg in Italien vollfuͤret/vnnd den vollkommenen Sieg erlanget. Auff dieſes iſt Ehꝛiſtian wider inTeutſchland kommen/ auch(ein Kirchen loblich verwalten. Es iſt aber wolmüglich das es eben der Chriſtian geweſen/ welches wir voꝛhinauß Trithemio meldung gethon. Alb. Crantz in Sax.lib. 6. cap. 2& 34.
A HG Heinrich