Buch 
Der ander Theil Teutscher Nation Heldenbuch : Inn diesem werden aller hochberümpten Teutschen Personen, Geistlicher und Weltlicher, hohen unnd nideren staths, Leben unnd namhaffte Thaten gantz warhafftig beschrieben ... von dem Grossen Carolo ... har, in die siebenhundert jar, biss auff Keyser Maximilian den ersten ... / Erstlich durch den Hochgelerten Herren Heinrich Pantaleon fast auss aller voelckeren Historien ... fleissig in Latein zusammen gezogen, unnd mit sampt aller beschribener personen büldtnussen ... künstlich fürgestellet. Jetzmalen aber von dem ... Authore selbs verteutschet, reichlich gemehret, und gebesseret ...
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Beſchꝛeibung/ der Ander theil. 483

linen König gegruͤſſet. Er hat auch deſſen war haffte bildtnuß harfür ge, Don Chriſti

zoögen vnd jm diſe gezeiget/ darzu jn erſtlich heſcholten/ daß er der geſtalt ſeinen Each verlaugnet. Alſo erſtaunet der Konig/ vnnd handlet durch denſchiſf Patron mit dem Mamelucken/ daß er ein ſum̃a gelts entpfahen/ vndjhn friſch ſolte laſſen hinfaren/ welches er auch kümer lich erlanget. Wie erwider heim kom̃en/ haben jm die Fürſten zu Schleſwick vnd etlich SeeſtettTeutſcher nation abgeſagt. Dieſen krieg hat er etliche jar mañlich vollfů-ret/ auch feine feind offtermalen beſchediget. Als aber die Landsherꝛen zuSchweden vnd Dennmarck angefangẽ durch einander burgerliche kriegzufuͤren/ vnd alles mit auffrůren erfüllet/ iſt Ericus in dem 14233 jar von di-fen Reichen ſelbs abgetrettẽ/ vnd wider in Pomeren gefaren/ einer beſſerenzeit erwartende. Nach diſem hatt er Chꝛiſtoffel feiner ſchweſter ſohn dieſeReich übergeben/ vnd die überigen zeit ſeines lebens glücklich in Pamerenvollbꝛacht/ da er auch zu Bocauw im 53 jar geſtoꝛbẽ. lo. Mag.& Monſt. li..

German Biſchoff zu Suerin.

1 2 Erman Coppe iſt mit viel tugendten vnd künZw 9 ſten bezteret geweſen. Deßh alben als Heinrich der Biſchoff zu Suerin geſtoꝛbẽ/ warde er mitgemeiner wahl daſelben der 3 Biſchoff erkoꝛen. Erhat dieſen berůff mit allem ernſt zuhanden genom-As, men/ vnd fein ampt laug wol verwalten. Dann weil, ,. durch feiner voꝛfarẽ bracht mertheil gůter von dem5 9 A Bifumbvorlangem verſetzet/ hat er durch fein oꝛ-. f denliche haußhaltung dieſe wider gelediget/ das,,, n m- Biſtumb hoch auffgebꝛacht. In dieſer zeyt was ein. Kl.& lang werend er krieg zwiſchen Erichen dem KoͤnigVA ES(N zu Dennmarck/ auch den Fürſten zu Schleſrick vndGꝛauẽ zu Holſatz deßgleichen zwiſchen Wilhelm dem Hertz ogẽ zu B: aunſchweig/ vnd dem Ertzbiſchoff zu Bremen . Es hat aber Herman in die ſengefahꝛlichen zeiten fein land gantz frid ſam verwaltẽ/ auch durch fein wey ß-heit vnderſtandẽ zroiſchen den ſtreyttenden partheyen friden anzurichten.Deßh alben ſich auch begeben daß er bey mencklichem in hoher achtung ge-weſen. Als er dermaſſen loblich geregieret/ iſt er ehꝛlich geſtoꝛben/ vnd Vi-

colaus Botker an(ein ſtatt Biſchoff erwehlet. Crantz. in Metrop.

Gerhardt von Steffis Herꝛ zu Bemondt.

DH. Teutſchen lands Gꝛentzen wolgeboꝛẽ/in allen Ritterlichen übungs auffer zogen/ al-ſo daß er ein mañlicher dapfferer Held worden. Deßhalben hat jn der Hertzog von Burgundt ſehꝛ geliebet/ vnnd vnd er die vier Gꝛauen oder Herꝛen an ge-nom̃en/ ſo ye ein fierthel jar zu Fronfaſt zeyt ſollẽ dzHoffmeiſter ampt loblich verſehẽ/ welches dañ Her. hardt mit ſonderbarẽ fleyß allezeyt vollbꝛacht. WieNe| nun abermalen die zeit voꝛhandẽ. daß er von ſeinemö hHaußgeſind an def Fürſtẽ Hoff ſollen ziehen/ hat er

Otten dem Grauen von Gꝛanſſon welche er für ſei,nen getreüwen geſellen gehalten/ ſeinen lieben ehegemahel befolhen. Weilnun dieſes ein überauß ſchoͤne frauw/ hat ſie der Graue mit betrug vnd ge-walt beſchlaffen/ vnd ſeinen můt willen gegen jren isn n, Alſo hatt die

ij fran w

geburt i425

1426.

Erhardt iſt von den Herꝛen zu Remondt an 426.