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Beſchteibung/ der Ander cheil.Gʒegoꝛius Gaimburger Doctor im Rechten.
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nuß der Rechten zuwegen gebꝛacht/ dz er bei-
der Rechten Doctoꝛ pꝛomouieret/ in dem 1430jar/ da man das Concilium zu Baſel angefangen.Wie ſich aber hernach Bapſt Eugenius diſem Concilio wider ſetzet/ vnd fein Pꝛimat zu erhalte vnder-ſtanden/ warde Gregorius durch ein eyferigẽ geiſtbewegt/ daß er wider deß Bapſts Primat ein kurtzgelert buͤchlein Politiſcher geſtalt beſchrieben. Erhat auch viel orationes vnd epiſtlen/ darzu ein Ap-pellatton geſtellet für Sigmund den Hertzogen zuIL Il Deſterreich wider den Bapſt. Dann als Sigmundrica Cufano dem Cardinal vnd Bepſtlichen Legatẽ einen geſpangehabt/ vnd der handel von den worten gar nahe zu ſtreichen kommen/ hatSigmund dieſen Gregorium ghen Rom geſendet/ damit er jm in diſer(achparrocinieret oder beholffen were. Es warde aber Bapſt Pius durch dieſesRegaten ernſt bewegt/ dz er jn mit ſampt dem Fürſt en in den Bañ get honwie dann viel von dieſem geſpan in der angehenckten Hiſtorien bey Apt võVrſperg vorhanden. Dieſer Gregorius hatt etwan zu Baſel gewonet/ vndwas Aenee Syluio gantz geheim. Nach dieſem kame er ghen Nüerenberg/vnd warde jr Syndicus/ da er auch dreyßig tar in groſſem anſeh en verhar-ret/ alſo daß er auch bey den Italieneren/ voꝛab Venedigeren/ in groſſer au-thoritet geweſen.
Inn dieſem buͤchlein/ ſo er wider das Pꝛimat geſchꝛieben/ nennet er denBãapſt vnnd fein geiſt lichen hauffen ein Babyloniſ⸗ che Synagog vnnd vn-ſchamhaffte Metz . er befilhet auch menglichem von diſen abzutretten/ vndder zukünfftigen ſtraff zu entrünnen. Er beſchiltet auch die Doctoꝛes/ weilſie zum theil auß foꝛcht/ zum theil auß hoff nung deß gewüns ſich deß Bapſtjrthum̃en nit widerſetzen/ ſonder mit ſtillſchwetgen dieſe laſſen ſeinwurtzlen/ſpꝛechende: Man hat vil jar har ſicherer doͤꝛffen vo Gottes dañ deß Bapſtsgewalt pꝛedigen oder diſputieren dann es ſein die menſchen durch der Me-tzen wein truncken/ vnnd mit weiblicher geylheit beladen/ alſo daß ſie durch
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8. hat mit ſeiner weiß heit vnd er far⸗!
geburt 1436qr.
Bapſtum̃ be(holten.
ſchmeichlen die heilige geſchrifft außlegen/ vnnd alles zu beſtetigung der jr-
thum̃ ziehen. Hiemitt erzellet er auch/ mit was künſt alle Bepſt die Keyſervnnd das gantz Reich vnder jhre füß gewoꝛffen. Deßhalben hat jhn BapſtPius der ander/ welcher etwan ſein beſter freund/ in den Bann gethon/ vndzn den Nüerenbergeren ein Epiſtel geſchrieben/ welliche noch vnder feinenSendbrieffen die 45 vorhanden. er hatt aber von dem Bapſt für das Con-cilium appellieret Als jhm aber deß Bapſts parthey ſehr überlegen/ zoge erin Boͤhem/ vnnd name daſelben wie Crantzius melder) ein gemahel. Dochwarde er etliche jar hernach von Thieterich dem Ertzbiſchoff von Mentz wider in Teutſchland beruͤffet. Der geſtalt hat Gregorius durch feiner zungẽfreyheit mancher ley glück vnd vnfal erfaren/ auch jhren viel dieſe dingvorgeſagt/ fo ſich in zukünfftigen zeiten verlauffen. Ilxt. inCatal.teſt. Veritatis.
Conradt