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Beſchꝛeibung/ der Ander thell. 507
Ernſten 4 de,,. erboꝛen: Wilhelmen iſt deß Albrechten. chriſtivatter geweſen/ welcher auff heütigen tag g veyßli d fridſam Teburt 140Beyeren regierrt. Auent. lib... fridſam fJohannes Gutenberg / vnd Juo Scheffer.
; V Ohannes Fauſtus oder Gutenberg vnd Jus 440.
Scheffer zwen hochuerſtendige Teutſche perſonen ſeind die erſten geweſen/ fo die nm̃haff-
te vnnd nützliche kunſt der Bůchtruckerey erfun-den/ inn welcher zwen menſchen an einem tag mehrkoͤnnen trucken/ dann voꝛhin veil menſchen ein gantzes jar ſchꝛeiben megen. Dieſes beſchach im 40 jar.Dann als dieſe zu Mens geweſen/ vnnd durch jhr/ wenyßheit dieſem handel lang nachgedacht/ habenKÖN 3 feletf£lich ſchlechte bůchſtaben gegoſſen/ vnnd dies. fe kunſt angefangen. Es was diſe kunſt er ſtlich verben. boꝛgen/ vnd wenig menſchen offenbar/ dann fie trugen jhre bůchſtaben in beſchloſſenen ſecklinen mit jhnen inn die Truckerey/vnnd namen dieſe allezeyt wider mit jh nen heim/ biß letſtlich allgem ach di-ſe kunſt gemehret/ vnnd mit der zeit auff das hoͤchſt kommen. Auff dieſe ka-men Joannes Mentel/ Joannes Pruſch/ Adolph Rauſch/ Petrus Schef-fer/ Johannes Amerbach / Martin Flach/ Jacob Wolff/ Huldrich Han/Johannes Frobenius Adam Petri / vnd viel andere dergleichen Teutſche
pPerſonen/ welche dieſe. gebeſſeret/ inn manch erley ſtatt Teutſcher na-
nion/ vnd letſtlich auch zu frembden voͤlckeren gebracht. Alſo hat Contadeein Teutſcher dieſe kunſt erſtlich in dem 14 60 jar zu Rom / vñ Sixtus Ruſ-finger von Straßburg zu Neaples gelehꝛnet/ vnd angezeigt/ wie man diebücher trucken möchte/ biß letſtlich Aldus dieſe kunſt zu Venedig vnnd infalten treffenlich erleüteret: es hat Nicolaus Jenſon dieſen gewerb erſt-ich in Franckreich geůbet. J.
Es waren erſtlich die geſellen in dleſer kunſt in groſſem anſehen/ zogen Cruckerey et-mit gold vnd ſilber bekleidet dah ar wie die Edelleüt/ vnd warden hin vnd wan gut.wider vmb ein groſſe beſoldung beſtellet. Weil aber zu vnſerer zeyt die bizcher ſehꝛ gemehret/ vnnd ye die geringſten perſonen/ ſo gar nicht geſtudie-ret/ vnd faſt zu anderen gewerben verſaumet/ mit dieſer kunſt begerẽ vmb,zughen hat ſich begeben daß Trucker vnnd Setzer an jhꝛer arbeit nicht vielerſparen megen/ ſonder es kommet der gantze gewün den Truckerherꝛenhelm/ wiewol auch dieſer nicht mehr als voꝛzeiten groß iſt/ dieweil alles dasder menſch geleben vnd brauchen ſoll außgenom̃en die bücher) in ein hoͤ-her gelt wunderbar von tag zu tag auffſtigen · Monſt libz.
Rodolph Stüſſin Burgermeiſter zit Zürich
. iſt zu Zürich von ehꝛlichen elteren erboꝛen vnnd erzogen. Er i441.. was mit groſſer ſtercke an leib vnnd gemuͤt begabet, darzu mit man-cherley tůgendten bezieret. Deßhalben jhn auch die burger zu Zürich jhren Burger meiſter erwehlet. Weil aber inn dieſer zeyt die Züricher etlichjar einen ſchweren krieg mit den Eydgnoſſen gefuͤret/ hat Rodolph gantzweyßlich den gemeinen nutz verwalten/ vnnd zuwegen gebracht/ das ſeinVatter land kein beſonderen ſchaden entpfangen. Es hat ſich begeben dasin dem 1443 jar die Eydgnoſſen in ihrer gerüſteten oꝛdnung auff Zürich zůgezogen. Als Rodolph dieſes verſt anden/ hatt er fein 3 Vaij iſt mit