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Gochuerꝛuͤmpter Teiitſcher Perſonen
chriſtige allen gewalt zugemeſſen. Deßhalben hat er bey Soͤlix außgebracht/ daß er14568 von dem Bap ſtum̃ abgeſtanden/ vnd dem Bapſt zu Rom gewichen. Daſelben hat er auch Aeneam Syluium/ fo deß Concilij Notarius cauch harnachBapſt woꝛden/ vnd Pius der ij geheiſſen) in feinen hoff angenom̃en/ vnd jnerſtlich fein Secretarium/ auch bald harn ach fein Cantz ler gemachet. Wieer zu Baſel geweſen/ hat Vlrich der Graue zu Cilia vnd Albrecht deß Keysſers bꝛůder Qabach ein nam̃haffte ſtatt in Kernthen belegeret. Sie wur-den aber võ Friderichen hauffen geſchlagẽ/ vñ verlurẽ jr Leger/ in welchemgroſſe Reichthum̃ geweſen. Ob wol aber zu dieſer zeyt groſſe entpoörung inDeſterꝛeich voꝛhandẽ/ welches er wie ein Vogt geregieret/ hat er doch fridẽin der Chriſtenheit zu erhalten zu Aſchenburg in Mentzer Biſtumb einenReichstag angeſehen/ vñ daſelben mit der Sürſtẽ hilff alle zweytracht Teutſcher nation auffgehebt/ vnnd deß Reichs alte geſatz erneüweret Wie auchder Delphin auß Franckreich dem Concilio beſch werlich/ hat er ſich berathſchlaget/ wie man dieſen vertreyben mochte. Deßhalben hat er den Elſaſſe-ren hilff zugeſendet/ vnnd bey den Eydgenoſſen zuwegen gebracht/ daß fie
dem außlendiſchen feind mannlich widerſthen/ vnd vertreiben ſollen.
Feldzug in
Als er dieſe ſach glücklich vollendet/ kame er nach etlichen jaren wider in
Italien . Oeſterꝛeich/ welches land er nit wie er es verlaſſen/ ſonder in groſſer entpoͤ-rung gefunden/ dieweil die einwoner den jungen Ladis laum vo: der zeytwellen von der Vogtey ledig vnd für jhren Herꝛen haben. Er hat aber die-fe auffrur bald geſtillet/ vnnd mit groſſer miltigkeit zu Regenſpurg einenanderen Reichstag angeſehen im 14.48 jar/ zu der zeyt nam̃lich als der Gꝛie-chen Reich in groſſer gefahr geſtanden/ vnd der Türck Conſtantinopel be-legeret. In diem warde gehandlet das man auß Teutſchem land hilff denGriechen zuſchicken. Es warde aber nichts auffgerichtet/ vnd ſchieden dieFürſten von einander. Nach diſem hat er jm auß gůter freündẽ rathſchlagfürgenommen ein frauwen zunemmen/ vnnd ghen Rom zuziehen. Es hatEmanuel der König in Portugal drey Doͤchteren verlaſſen/ vnder dieſenwas Leonora die eltere bey 16 jaren/ welche auch die andere an geſtalt vndgroͤſſe weit übertroffen. Dieſer beger et der Keyſer vnnd erlanget leichtlichdaß jhm erſtlich die Dochter/ demnach deß Kònigs inn Poꝛtugal brůder/vnd Alphonſus der Konig zu At: agonia der Dochter můter brůder/ dar-zu bewilliget: ob wol Ludwig der Delphin Koͤnig Caroli/ in FranckreichSohn dieſer auch begeret. Alſo warde durch die Legaten die ehe beſchloſ-ſed/ vnnd der Arꝛagonier Konig befolhen/ daß er Ceonoram über meer inTelamonis poꝛt ſolte fuͤren. Wie nun Friderich feinen Feldzug ghen Rom wellen thůn/ warde er zu der Neüwenſtatt inn Oeſterꝛ eich von feinen vn-derthonen belegeret/ dieweil dieſe abermalen begeret/ er ſolte Ladis laumder Vogtey halb ledigen. Er warde aber bald durch deß Fürſten in Beye-ren vnd der Biſchoffen vnderhandlung ledig. Wie er dergeſtalt alle ſachenrecht angeſchicket/ vnnd Rönig Ladislaum mit ſich genommen/ hat er ſichim 145 ı jar zu der reiß gerüſtet Die Behemen vnnd Oeſterꝛeicher kamen inOeſterꝛeich/ die Vngaren vnd Beyerẽ in Kernthen/ die Schwaben / Rhein ſtraamer/ Srancken/ vnd Sachſen bey Ferꝛar zuſam̃en. Alſo iſt er mit einemwolgerüſteten gezeüg durch der Venediger land ghen Ferꝛar kom̃en/ nach
diſem zoge er durch Floꝛentz ghen Senas/ vnd warde allenthalben mit be-ſonderer freygebigkeit entpfangẽ. Daſelben hat er fein geliebte bꝛant Les-noꝛam/ ſo in groſſer gefahꝛ deß meers geweſen/ freündtlich vmfangen/ vndviel freüd gehabt. Nach diſem zoge er mit jren auff Rom zu/ vnd warde beyder ſtatt ehꝛlich entpfangẽ. Dañ der gantz Baͤpſtliche rath/ geiſtliche ſtathvnd Roͤmiſche Adel zugen jm alle entgegen/ vnnd tathen jhın fo viel ehꝛ an -
dergleichen