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Beſchꝛeibung/ der Ander theil. 523
er mit dem ſchatz zu dem Keyſer geflohen/ vñ von jm Ertzbiſthoff zu Saltz⸗ von Chriſtburg geoꝛdnet. Dieſe ſachen haben Konig Mathie gemuͤet/ ſo für ſich ſelbs geburt 1456zoꝛnig/ ſehꝛ erbitteret. Hie zu kamen auch etliche Herꝛẽ in Oeſterꝛeich/ nam̃⸗ lar.
lich Huldrich von Gꝛaueneck/ Heinrich von Liechteneck/ vñ andere/ welchedarum das der Keyſer jnen etliche ſchloͤſſer(fo jnen verſetzet) wider abgelöſer/ darzu verbotten keinen neüwen zoll auffzurichten/ das feühn erſt rechtangeblaſen/ Rdnig Mathiam mitt einem gezeüg in Oeſter zich ber uͤff et/vnd jm jhre hilff zugeſagt. Dergeſtalt zoge der Vngar in Heſterꝛ eich/ vndgriffe Fꝛiderich/ ſo nicht gerüſter mit krieg an/ ob wol Bapſt Paulus z langin der fach gehandlet/ vnd jhm fürgenom̃en die Konig mit einanderen zůvertragẽ. Es hat wol der Reyſer zu Nuͤrenberg eine Reichstag gehalten/vnd zwentzig tauſet knecht ghen Wien geſendet/ welche von den TentſchenFürſten dem land Oeſterꝛeich fo in groſſer gefahꝛ geſtanden/ zu hilff geſchicket. Es warde auch durch jhr ankunfft ein zeitlang der friden gemachet.Inn dem anderen jar warde der friden wider gebrochen/ vnnd Wien vielſtrenger dann voꝛhin belegeret/ biß letſtlich die ſtatt inn dem vier dten jardieſes kriegs ergeben/ welches dann in dem 4 3 jar beſchehen. Als aber Ronig Mathias fünf jar harnach geſtoꝛbẽ/ hat Maximilianus deß Key ſersSohn/ als der vat ter an den fuͤſſen kranck gelegẽ. hauffen zu feld ge-füret/ auch alle ſchlöͤſſer vnd ſtett/ ſo voxhin der Vngar eingenommen/ mitſampt der ſtatt Wien / faſt ohn alle arbeyt wider er ob eret. Er hat auch har-nach dieſe ſo an der verꝛůtherey ſchuld getragen geſtraffet/ ſich an deß Vatterlands feinden gerochen/ den krieg in Vngarẽ gewendet/ vnd Stůlweyſ-ſenburg belegeret/ biß leſtlich darch deß Bapſts Legaten vnder handlunger mit Vladislao dem neüwen Koͤnig wider eins woꝛden.
Es hart Friderich auß eonoꝛa feinem gemahel Eduardi def Roͤnigs Hidin Cutzu Poꝛtugal Dochter drey Soͤhn/ Chꝛiſtoffel/ fo jung geſtoꝛben/ Maximi⸗ ſchem land.
lianum/ ſo harnach Keyſer erwehlet/ vnd Joh añem fo auch in der jugendtverſcheiden: demnach zwo Doͤchteren/ Helenam fo jung geſtoꝛben/ vnd mitſampt der muter Leonora vñ jren zwey en bꝛůderen zu der Neüwenſtatt inOeſterꝛeich begrabẽ/ vnd dañ Konigundt/ welche Albꝛechten dem Hertzogin Beyerẽ vermehlet fo auch viel kinder auß jre gezeüget. Wie nun der Keyfer fein einfallende alter bedacht/ hat er in dem 148; jar feine ſohn in gemeinſchafft deß Reichs angenom̃en/ vñ verſch affet das diſer Roͤmiſcher Königerwehlet. Er hat auch etliche jar gantz glücklich mit jm geregieret/ vñ letſt-lich in dem gantz en Reich fridẽ angerichtet. In diſem iſt er billich den glückſaligeſtẽ Keyſerẽ zůuergleichẽ/ daß er lang geregieret/ vñ faſt allen Fürſtenjre Zehen verlihen/ welches bißhar wenig Keyſerẽ beſchehẽ. Zuletſt wardeer durch arbeit vñ alter gat ermuͤdet/ vñ fienge jm an bey dem ſchenckel einhitzig geſchwer zuwach en: er hat offt mit dieſem fůß geklopffet/ auch thürvnd thoꝛ auff getrettẽ. Wie er nun vier gantzer Monat groſſen ſchmertzenbefunden/ vñ jn die artzet vertroͤſtet/ er wurde noch lang megen leben/ war-de jhm der ſchenckel abgeſchnitten. Es was aber bald vn fer Frau wen tagvoihandẽ. Deßhalbẽ hat er(ich gantz vnweyßlich wie Cuſpintanus ſpꝛicht)von aller ſpeyß enthalten/ vnnd fein leib durch faſten keſtigen wellen/ auchnur acht melonen geeſſen/ ob wol durch dieſe viel Keyſer zugrund gangen:er tranck auch lauter waſſer/ alſo daß jhm der magen angefangen weh zu-thun. Wie nun der magen erkaltet/ vnnd fein werme oder deüwung verlo-reu/ fule der Keyſer in ein bauchlauff. Als er dieſes entpfunden/ hat er nachChꝛiſtenlichem gebrauch die Sacrament entpfangen/ vnd mit groſſer an,dacht Gott fein fehl befolen/ als yetz gantz Teutſche nation gerůwer/ vnndalle Fürſten in hoͤchſtem friden gelebet.
F tiij Keyſer