Võ Chriſti geburt 1456Jar.
1457.
1458.
f e.;.524 Hochiterꝛuͤmpter Teütſcher PerſonenKey ſer Friderich iſt alſo an dem is tag Augſtmonat/ in dem 3 jar(einesReichs/ deß alters im 8 jar geſtoꝛbẽ/ da man zalt 1493 mit groſſem leyd allerfrom̃en leüten. Man hat das eingeweyd zu Lintz begraben/ vnd warde derauß genomnien leichnam mit groſſem pomp die Thonauw hinab ghen Wien gefůret:es kame die gantze burgerſchafft der leichnã entgegen/ welche auchmit viel weinen vnd traͤhen entpfangen. Nach diſem warde er in S. Stef-fan Kirchen geſetzet/ vnd in der Fürſten Crufft behalten biß man jhm ſeingrab außgemachet/ welches er vo: 20 jaren angefangen. Wie auch fein ſohnMaximilian diſes mit groſſem koſten vollendet/ warde leſtlich Fꝛiderichenleich nam auß der Crufft an dem erſten tag Wintermonat im izoz jar dareingelegt/ in deß Biſchoffs auch aller geiſtlichen/ vnd Lands herꝛen in Oeſter reich gegen würtigkeit/ da er dann mit allen außerwehlten der heilſame vr-ſtende vnd deß Herꝛen Ankunfft erwartet. Cuſpin.& Lax.
Geinrich Kalteyſen Prediger Münch.. Einrich iſt zu Cobelentz an dem Rhein erbo-Be vnd erzogẽ/ daſelben iſt er auß liebe zu denguten künſten vñ tugeten in das Cloſter gangen/ vnd der Pꝛediger Oꝛden angenommen: er hatauch in allen fteyen künſten dermaſſen zugenom-men/ daß er durch ſein hohen verſtand vnd ernſtli-che pꝛedig in der gantzen welt bekandt woꝛden. Erwarde zu erſt an dem Bepſtlich en hoff Leßmeiſter/N Ivñ harnach Doctoꝛ Theologie pꝛomouieret. Nachö.[ diſem iſt er durch deß Bapſts befelch geoꝛdnet/ daßIs. er das Creütz wider die vngleübigen pꝛedigen/ vndl die Katz erey erfoꝛſchen ſolte. Dieſe empter hatt ermit groſſem eyffer vollbꝛacht/ vñ warde auß Baͤpſtlichen gewalt in zweyenPꝛouintzen zu Nydroſien vnd Ceſarten Ertzbiſchoff erkoꝛen. Er hat mañ-cherley pꝛedig von der zeyt/ von den heiligẽ/ vnd den faſten beſchꝛiben/ auchviel fragen vnd vergleichungen geſtellet. Zuletſt iſt er vnder Keyſer Ftride-rich ama tag Octob. geſtoꝛben/ vnd in feinem Couent zu Cobolentz begra-ben woꝛden/ da man zalt ı 465 jar. Trit. in ſcript.
Johannes von Venningen Biſchoff zu Baſel .
. Ohañes iſt auß der Edlẽ geſchlecht von VenER ningen erboꝛen/ vnd dermaſſen wol aufferzoWogen/ daß er durch fein leh: vñ from̃keit zu Ba
2 ſel vnnd Speyr Thumdechan erweh let: wie er dieſeG empter wol außgerichtet/ warde er nach Biſchoff,, Arnoldt von Rotberg in dem 1458 far zu Baſel Bi-ſchoff erkoꝛẽ. So bald er dieſe würdigkeit erlanget/fienge er an nach zugedenckẽ/ was geſtalt er das BiN ſtumb von den ſchuluoꝛderẽ erledigen/ vnd dfe ſtatt3 Baſel mit einer ſonderbarẽ guthat begaben moͤch-M te. Deßh alben hat er ſich mit dem Rath zu BaſelbeESS W rathſchlaget/ vnd bey Bapſt Pio ij gehandlet/ daßer zu Saſel ein Hoheſchůl ſtifften/ vnnd mitt gewonlichen freyhetten be-zieren woͤlte. Dieſer Bapſt iſt voꝛ hin inn dem Concilio zu Baſel ſchꝛei-ber geweſen/ auch Aeneas Syluius genennet/ vnd was jm daſelben viel gutes deſchehen. Deßhalben als deß Biſchoffs vnnd der ſtatt Legaten gegenRom geritten vnnd diſes demuͤtigklich begeret/ hat er hr bitt zu ,,verhoͤꝛet
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