FETTE E FE
=
BZ
41.
Beſchteibung/ der Ander theil. 527german von Buden l. Prior zu Ebhartsclauſen.1 Gi, iſt auß and acht in das Au
guſtiner kloſter ſo vnder Cobolentz in der In-
fel deß Rheins gelegen kommen/ vnd daſelben
der geregulierten Choꝛherꝛ Oꝛden angenommen. Andieſem oꝛth hat er fleyßig geſtudieret/ vnd ſich dersmaſſen gehalten/ daß er von Johanne dem Ertz i-ſchoff zu Trier ghen Eberharts clauſen berůffet/ ſodrey meyl wegs von Trier gegẽ dem Hundsruck ge-legen/ vnnd daſelben der erſte Prioꝛ erwehlet/ vmb83 das 1456 jar. Dieſes Cloſter iſt von ſchlechtem har-J S, kom̃en entſtanden/ vnd treffenlich ſehꝛ von allerleyNe ſtatt menſchen/ ſo zu dieſer neüwen Vnſerfrauwenwahlfart gethon/ zugenommen. Es was vmb das 1440 jar ein arbeit ſamereinfaltiger man vñ ſtrau wſchneider/ fo in dem doꝛff Eſch erboꝛen/ welcherkeüſchheit von juget an geliebet/ vnd Vnſerfrauwen groſſe ehꝛ angethon/dieſer kauffet zu. Vnſer frauwen traurige bildtnuß/ ſo jren abgeſtoꝛbnen ſohn auff der ſchooß gehabt: das bild hat er in der wildtnuß auff einenholen ſtock geſetzet/ vnd offt darbey gebettẽ: da warde er zu nacht ermanet/er ſolle daſelben ein Capellen bauwen/ vnd das bild darein thun/ welches erauch gethon: wie man dieſes verſtanden/ luffe viel volcks harzu/ gab groſſe
allmůſen/ vnd beſchahen viel wunder zeichen: bald harnach warde ein groͤſ-
ſere Kirchen as ſchůlang vnnd 3 breit gebauwen/ darzu von her; Jacob
Sirck dem 100 Ertzbiſchoff zu Trier ſelbs geweihet/ an Vnſer frau wen verkündig tag/ im 1449 jar. Als aber dieſer Eberhart in dem ia jar geſtoꝛben/vñ Gothfrid von Eſch/ welchem der bodẽ zugehoͤꝛig/ darzu geholffen/ warde der geregulierten Choꝛherꝛen S. Auguſtini Oꝛden eingefuͤret/ vnd dasChoꝛ geweyteret im 14.56} ar. Wie nun Herman daſelben Pꝛioꝛ erkoꝛen/ hater alles wol angeſchicket/ vnd das neüwe Cloſter vnnd Kirchen zubauwenangefangẽ/ welches letſtlich im 1562 jar geendet vnd geweyheit woꝛden. AlsHerman dermaſſen id jar wol fürgeſtanden/ iſt er leſtlich geſtoꝛben/ vnd zuTrier in S. Agneſen Cloſter ehꝛlich begraben woꝛden/ da man zalt 1474 jar-Es warde Adam an ſein ſtatt Pꝛioꝛ erkoꝛen. Bruſch. in Monaſt.
Albrecht Thumherꝛ zu Bamberg . AM ECbrecht von Eyben/ iſt auß liebe der gute künArn hin vnnd wider auff die Hohen ſchůl gezo-gen/ vnd durch ſeinen fleyß ein hochuerſtendiggelerte mañ worden. Dañ er was ein Philoſophus/
D auch mit ſonderbarem fleyß in der heilige geſchꝛifft.Deßhalben er auch Thumherꝛ zu Bamberg erweh-ler. Es was Aeneas Sylutus dieſes Alberti beſter
\ Ss CM geſell: wie er auch harnach Bapſt woꝛdẽ/ vnd PiusSAN: genennet/ hat er dieſen zu einem Kemmerling germ, X ordnet. Dieſer Albrecht hat an Johannem den Fürnn W ſten auß Beyeren auch Biſchoff zu Münſter vnndMagdenburg ein nam̃hafftig bůch geſchꝛiben/ welches er MargarethamPoeticam geheiſſen. Demnach ein anders von dem eheſtand/ vnd mehꝛ der| gleichen. Er was vnder Reyfer ꝛiderich ſehꝛverꝛuͤmet/
da man zalt 1455 jar. Trit. in Script.;Heinricus
Von Chriſtigeburt 1460ö
14608
Rhetoꝛ/ vnnd nam̃haffte Poet: hiemit ſtudieret er